Universal Pictures
The World's End

The World's End

Originaltitel
The World's End
Genre
Komödie
Land /Jahr
Großbritannien 2013
 
110 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
12.09.2013 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Universal Pictures International (UPI)
Regie
Edgar Wright
Darsteller
Thomas Law, Zachary Bailess, Jasper Levine, James Tarpey, Luke Bromley, Sophie Evans
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
3,0 (1 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungNewsTrailerGalerieDVDs
Zum Ende der Welt wird noch mal richtig getrunken
Gary (Simon Pegg), Andy (Nick Frost), Steven (Paddy Considine), Oliver (Martin Freeman) und Peter (Eddie Marsan) waren in ihrer Jugend beste Freunde. Nach der Schule haben sie sich im ganze Land zerstreut. Nach 20 Jahren treffen sie sich jetzt endlich wieder im verschlafenen Newton Haven. Sie beschließen, eine in ihrer Jugend gescheiterte Mission zu beenden. Im Jahr 1990 unternahmen die fünf eine Sauftour durch sämtliche Kneipen des kleinen Ortes, um ihren Schulabschluss zu feiern. In zwölf Bars wollten sie jeweils ein Bier trinken, scheiterten jedoch nach neun Bars, weit vor der letzten, dem "World's End".

Was damals nicht gelang, soll nun vollendet werden. Und so nehmen sie den Kneipenmarathon 'die goldene Meile' erneut in Angriff. Stellt sich ihnen die Liebe in den Weg? Olivers Schwester Sam (Rosamund Pike) befindet sich auch in Newton Haven - und in die waren Gary und Steven als Jugendliche unsterblich verliebt. Oder wird etwas Unbegreifliches die fünf Freunde aufhalten?
Edgar Wrights "The World's End" hat bereits nach zwanzig Minuten nichts mehr zu erzählen. Dabei weiß der Science-Fiction-Sauftour-Actioner zu Beginn durchaus zu überzeugen. Die Erzählung der Abschlussfeier packt den Zuschauer. Zudem macht der Film Lust auf ein kühles Bier in einem alten englischen Pub. Auch die ersten Szenen des Saufgelages vermitteln eine gute Stimmung. Der Schauplatz der englischen Kleinstadt setzt den richtigen Rahmen für die Handlung. Charakterdarstellungen und Musik passen und vermitteln ein starkes Rock'n'Roll-Gefühl.

"The World's End" kippt jedoch, wenn die Aliens die Bühne betreten. Wenn aus der Komödie ein kruder Science-Fiction wird, verliert die Nummer ihren Reiz. Hier bleiben wohl nur Fans von Wrights bisherigen Werken im Kino. Wer die ersten beiden Teile der sogenannten "The Three Flavours Cornetto"-Trilogie, "Shaun of the Dead", "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis", gesehen hat wird sich deren Abschluss nicht verschließen. Die "Cornetto-Trilogy" zeichnet sich weniger durch eine inhaltliche Kontinuität aus, als vielmehr durch ähnliche Motive, Themen und eine anspielungsreiche Erzählung. Dabei hilft aber nicht, dass Simon Pegg schnell und dauerhaft ins Over-Acting verfällt. Es ist fast schmerzhaft, seine Gesichtsverrenkungen zu sehen, wenn er schlecht ins Deutsch übertragene Zoten von sich gibt. Die Synchronisation nimmt der Komödie auch die letzte Fahrt. Aber auch die anderen Darsteller machen es nicht besser. Die Charaktere sind unsympathisch oder uninteressant gezeichnet. Ein stärkeres Drehbuch hätte sicher einiges retten können.

An "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis" fühlt man sich gegen Ende des Filmes erinnert. Die Macher wissen einfach nicht, wann die letzte Klappe zu fallen hat. Nach dem bildgewaltigen Finale, hat man sich schon aus den Kinosesseln erhoben, da folgt - wie schon bei "Hot Fuzz" noch eine Szene - und noch eine - und noch eine. Diese Szenen sind nicht nur vollkommen überflüssig, sie machen überhaupt keinen Sinn für die Geschichte.
Felix Franke, Filmreporter.de
Die Freunde Gary (Simon Pegg), Andy (Nick Frost), Steven (Paddy Considine), Oliver (Martin Freeman) und Peter (Eddie Marsan) ziehen nach zwanzig...
"The World's End" passt zu früheren Filmen von Edgar Wright wie "Shaun of the Dead". Der Stil der ersten beiden Teilen der Trilogie wird...
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The World's End (2013)
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