Michael Shannon in "Elvis & Nixon"
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Michael Shannon in "Elvis & Nixon"

Elvis & Nixon

Originaltitel
Elvis & Nixon
Genre
Komödie
Land /Jahr
USA 2015
 
86 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
08.12.2016 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Universum Film
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Unglaublich und wahr: Elvis war Regierungsagent
Im Dezember 1970 erscheint der King of Rock'n'Roll Elvis Presley im Weißen Hauses mit der Bitte, beim mächtigsten Mann der Welt, US-Präsident Richard Nixon, vorsprechen zu dürfen. Das Anliegen des weltberühmten Musikers: Den Politiker davon überzeugen, ihn als Federal Agent im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Land anzuheuern. Schlagende Argumente für seine Tauglichkeit hat Elvis auch anzubieten.

Nicht nur könne er Erfahrung als Schauspieler und damit Geschick im Verkleiden und Verstellen vorweisen. Er nennt auch er eine stattliche Waffensammlung sein Eigen und hat obendrein Grundkenntnisse in Martial Arts. Während Berater und Sicherheitsbeamte des Präsidenten den Kopf über das ungehobelte Gebaren des populären Musikers schütteln, findet Nixon immer mehr Gefallen an dem eigenwilligen Künstler. Vor allem in ihrer Abneigung gegen jede Art von Gegenkultur, angefangen mit den Kommunisten über die Drogenkultur bis hin zu den pilzköpfigen Beatles, sind sich die beiden einig.
Unglaublich aber wahr. So seltsam die Story von Liza Johnsons "Elvis & Nixon" anmutet, beruht sie doch auf einer wahren Begebenheit. Elvis Presley war tatsächlich geradezu versessen darauf, als Agent für das Bureau of Narcotics and Dangerous Drugs angeworben zu werden. Nur ging es ihm wohl weniger um patriotische Pflichten oder um eine drogenkriminalitätsfreie Welt. Vielmehr hoffte er wohl auf die Privilegien, die er als Federal Agent erwartete.

'Der Ausweis eines Drogenfahnders repräsentierte für ihn so etwas wie ultimative Macht', erinnert sich Priscilla Presley, die mit dem 1977 verstorbenen Musiker von 1967 bis 1973 verheiratet war, in ihren 1985 erschienenen Memoiren "Elvis and Me". Mit der Marke glaubte Elvis, 'legal in jedes Land der Welt einreisen zu können und soviele Waffen und Drogen zu besitzen, wie er wollte', so die Schauspielerin. Was auch immer Elvis Motivationen waren, US-Präsident Richard Nixon konnte er während seines Besuchs im Weißen Haus überzeugen. Den Ausweis hat er erhalten.

Das berühmte Treffen sollte auf Bitte des Musikers eigentlich geheim bleiben. Dennoch sickert die Nachricht schon bald durch. Ein Jahr später berichtet ein US-Kolumnist darüber, doch das Aufsehen hält sich damals noch in Grenzen. Erst 1988 schlägt das Ereignis große Wellen, als in den Medien die Meldung verbreitet wird, dass das National Archives and Records Administration, das Nationalarchiv der Vereinigten Staaten, das von dem Weiße-Haus-Fotografen Ollie Atkins geschossene Bild von Elvis und Nixon verkaufen wolle. Heute zählt die Aufnahme zu den ikonischen Bildern des 20. Jahrhunderts.
Willy Flemmer, Filmreporter.de
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Unglaublich und wahr. Kurz vor Weihnachten des Jahres 1970 besucht Elvis Presley den US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon im Oval Office....
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2021