The Gathering
The Gathering

The Gathering

Ich sehe das, was Du nicht siehst
Originaltitel
The Gathering
Genre
Thriller
Land /Jahr
USA, Großbritannien 2002
 
92 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
24.07.2003 ( Kino Deutschland ) bei Universum Film
Regie
Brian Gilbert
Darsteller
Ioan Gruffudd, Mark Bagnall, Jessica Mann, Peter McNamara, Harry Forrester, Robert Hardy
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
9,2 (4 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerienDVDs
Cassie Grant (Christina Ricci) lebt nach einem von Marion Kirkman (Kerry Fox) verschuldeten Unfall in deren alten Haus. Bei dem Unfall hat der amerikanische Teenager sein Gedächtnis verloren. Da sie ansonsten wohlauf ist, bleibt sie vorerst bei den Kirkmans und kümmert sich liebevoll um die aus der ersten Ehe von Marions Ehemann, dem Kunstexperten Simon (Stephen Dillane), stammenden Kinder. Auf dem noblen Wohnsitz der Kirkmans, dem ehemaligen Waisenhaus Lime Court, liegt eine grausame Hypothek, die für einige Zeitzeugen nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Marions nicht leibliche Kinder Emma (Jessica Mann) und Michael (Harry Forrester) sind eigentlich recht pflegeleicht, sie freuen sich über Cassies Aufmerksamkeit. Michael leidet jedoch nicht nur unter einem starken Asthma. Der Grundschüler hat ungewöhnlich grausame Alpträume. Seltsam ist nur, dass der Besuch ganz ähnliche Bilder sieht, weniger in ihren Träumen als in äußerst realistisch erscheinenden Visionen. Als Cassie entdeckt, dass die Personen sowie ein grauenhafter in den Vorahnungen stets wiederkehrender Kampfhund sich in dem kleinen Ort aufhalten, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Was, wenn ihre mysteriösen Vorahnungen wahr werden? Wie sollte sie in dem Fall das heraufziehende Unglück aufhalten?
Christina Ricci ("Sleepy Hollow") war als düsterer Kinderstar bereits auf die schwärzeren Rollen determiniert. Das trotzig-verdunkelte zunächst sympathisch pausbäckige Gesicht eignete sich geradezu ideal für Rollen wie der Wednesday Addams in "Die Addams Family" So ist es ist kein Wunder, dass Regisseur Brian Gilbertt ("Oscar Wilde") an Ricci nicht vorbeikam. Der große Wurf ist Gilbert nicht gelungen. Das liegt an einigen Längen und der zu flachen psychologischen Charakterisierung der Protagonisten. Gerade die tiefere Motivation des auf Rache sinnenden Waisen Fred Argyle (Peter McNamara) ist zu grob angelegt, er bleibt ein fast sprachloses Monster. Trotzdem ist "The Gathering" ein sehenswerter sanfter Horror, der mit seiner stimmungsvollen Szenerie und einer zumindest streckenweise gelungenen Dramaturgie zu überzeugen weiß.
Nicola Turri, Filmreporter.de
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerienDVDs
2021