Paramount Pictures
School of Rock

School of Rock

Originaltitel
School of Rock
Regie
Richard Linklater
Darsteller
Kelly Anne Burns, Sharon Washington, Lauren Adler, Elisa Pugliese, Kyle Meaney, Chris Line
Kinostart:
Deutschland, am 05.02.2004 bei United International Pictures (UIP)
Kinostart:
Schweiz, am 12.02.2004 bei United International Pictures Switzerland (UIP)
Genre
Komödie
Land
USA
Jahr
2003
FSK
ab 6 Jahren
Länge
109 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
8,5 (6 User)
Komödie über einen falschen Musiklehrer
Dewey Finn (Jack Black) ist ein Exzentriker. In seiner WG fällt er vor allem dadurch auf, dass er ständig schläft und nie die Miete zahlt - aber wenn er mit seiner Rockband auftritt, dann lässt er es krachen. Nur leider halten seine Bandmitglieder wenig von seiner Egomanie und feuern den Gitarristen, nachdem er mit seinen Stage-Diving-Exzessen und Endlos-Gitarrensoli mal wieder eine Show vermasselt hat. Daheim macht ihm unterdessen die zickige Freundin seines Mitbewohners Ned (Mike White) die Hölle heiß, weil er doch bitte gefälligst einen Job annehmen und die Miete zahlen soll. Als sich die Direktorin einer elitären Privatschule (Joan Cusack) bei Dewey meldet und Ned - der von Beruf Aushilfslehrer ist - engagieren will, kommt Dewey der rettende Einfall: Er gibt sich als Ned aus, erschwindelt sich dessen Job und unterrichtet fortan neunjährige Kids. Allerdings beschränkt sich sein Engagement als Lehrer zunächst darauf, zu warten bis der Schultag zu Ende ist, während sich die Schüler mittlerweile selbst zu beschäftigen haben. Erst als er merkt, dass seine Schüler allesamt Musikinstrumente spielen können, fängt Dewey Feuer: Er beschließt, seine Schulklasse wenn schon nicht in Mathe, dann zumindest in angewandtem Rock n' Roll zu unterrichten.

Und so lässt er sie als Hausaufgabe Platten von Pink Floyd und Led Zeppelin anhören und macht den strebsamen Schülern weiß, sie könnten besonders gute Schulnoten kassieren, wenn sie sich an einem Rockband-Projekt beteiligen. So werden ein paar Schüler zu Bandmitgliedern, während andere als Bandmanager oder Groupies fungieren dürfen. In Wahrheit verfolgt Dewey freilich nur ein Ziel: Seine School of Rock soll beim Bandwettbewerb des lokalen Radiosenders den Sieg einkassieren - natürlich mit Dewey als Frontman!
Jack Black mutiert in "School of Rock" zur sensationellen One-Man-Show und fackelt ein Rock'n'roll-Feuerwerk der Extraklasse ab, in dem es vor zündenden Ideen und zum Schreien komischen Gags nur so wimmelt. Die absurde Situation, dass der absolut antiautoritäre und stets gegen das Establishment rebellierende Dewey plötzlich die Kinder der reichen Elite unterrichtet, wurde vom texanischen Independent-Regisseur Richard Linklater ("Dazed and Confused") und seinem Drehbuchautor Mike White (der außerdem Deweys WG-Partner Ned spielt) genüsslich weitergesponnen.

Der Authentizität wegen wurden die Kinder, die teilweise seit ihrer frühesten Kindheit Instrumente spielen, in einem Rock'n'roll- Camp intensiv auf ihre Rollen vorbereitet. Jack Blacks Rock-Unterricht ist unwiderstehlich unterhaltsam - so in etwa muss es sein, wenn die Hardrocker von AC/DC gemeinsam mit Komiker Robin Williams den Unterricht leiten.
Frank Geissler, Filmreporter.de
Videoclip: School of Rock
Leadgitarrist Dewey Finn (Jack Black) hat's nicht leicht. Aus seiner Band wird er rausgeschmissen, seine Miete kann er nicht bezahlen! Am liebsten...
 
Galerie: School of Rock
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School of Rock
2022