Neue Visionen Filmverleih
Monsieur Claude und sein großes Fest ("Qu'est-ce qu'on a tous fait au Bon Dieu?", 2021)

Monsieur Claude und sein großes Fest

Originaltitel
Qu'est-ce qu'on a tous fait au Bon Dieu?
Regie
Philippe de Chauveron
Darsteller
Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frederic Chau, Noom Diawara
Kinostart:
Deutschland, am 21.07.2022 bei Neue Filmverleih
Kinostart:
Österreich, am 21.07.2022 bei Filmladen
Kinostart:
Schweiz, am 21.07.2022 bei JMH
Genre
Komödie
Land
Frankreich
Jahr
2021
FSK
ab 0 Jahren
Länge
98 min.
IMDB
IMDB
Homepage
www.monsieurclaude.de
|0  katastrophal
brilliant  10|
7,0 (Filmreporter)
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Die rollenden Augen von Christian Clavier
Claude (Christian Clavier) und Marie Verneuil (Chantal Lauby) planen für ihren 40. Hochzeitstag ein intimes Abendessen und zweite Flitterwochen in Venedig. Endlich Ruhe, denn seit die vier Töchter samt Familie nach Chinon zogen, laufen sie sich in der Kleinstadt regelmäßig über den Weg. Die jüngste, Laure (Élodie Fontan), lädt die Eltern zur Premiere eines innovativen Theaterstücks ein, in der ihr Mann Charles (Noom Diawara) als Jesus besetzt ist. In der konservativen Provinz ist das keine gute Idee.

Isabelle (Frédérique Bel) und Odile (Alice David) sind jetzt Nachbarn. Sie müssen im kleinlichen Gartenzaunstreit ihrer Männer Rachid (Medi Sadoun) und David (Ary Abittan) schlichten, wozu auch die regelmäßigen Grillfeste beitragen. Ihre Schwester Ségolène (Émilie Caen) hat ihre erste große Ausstellung. Sie hofft auf den großen Durchbruch mit Hilfe eines deutschen Kunstsammlers, der die Eifersucht ihres Mannes Chao (Frederic Chau) erregt.

Die Turbulenzen können das Quartett nicht abhalten, ein großes Familienfest zur Rubinhochzeit zu planen. Eingeladen sind alle Schwiegereltern, was nicht nur ein Wiedersehen mit den Koffis (Salimata Kamate, Pascal N'Zonzi) bedeutet. Auch in Algerien, Israel und China setzen die Schwiegermütter durch, den langen Flug an die Loire anzutreten.
Künstlerisch setzt Philippe de Chauverons charmante Komödie erneut auf Wortwitz, die rollenden Augen von Christian Clavier und eine gehörige Portion Situationskomik, wobei die Running Gags wohltemperiert eingesetzt werden. Inhaltlich knüpft die dritte Runde um den konservativen Möchtegernschriftsteller und seine Töchter bei der Zeichnung der Charaktere an die bekannte Konstellation an und entwickelt sie logisch weiter. Alle haben sich in der Provinz eingelebt, zu den bekannten Macken kamen neue wie die vegane Lebensweise von Laure hinzu.

Vater Claude hat sich so gut es geht arrangiert, daher braucht er ein neues Gegenüber für seine Aversionen. Er kann jetzt seine Vorurteile gegenüber Deutschen ausspielen. Beim Familienfest ist der Zwist vorprogrammiert - die Konflikte beweisen aber auch, dass sich die Probleme und Verhaltensweisen in langjährigen Ehen in den verschiedenen Kulturen sehr ähnlich sind. Eine bessere Botschaft ist nach all dem Multikulti-Clash doch kaum denkbar.
Katharina Dockhorn/Filmreporter.de
Künstlerisch setzt Philippe de Chauverons charmante Komödie erneut auf Wortwitz.
 
Claude und Marie Verneuil planen für ihren 40. Hochzeitstag ein intimes Abendessen.
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