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Jördis Triebel in "Westen"
Christian Schwochow in San Francisco ausgezeichnet
"Westen" erhält Zuschauerpreis
Christian Schwochows "Westen" wurde am gestrigen Donnerstag, den 30. Januar 2014 beim Berlin & Beyond Festival in San Francisco mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Das Drama nach Julia Francks Roman "Lagerfeuer" hatte zuvor bereits den FIPRESCI-Preis beim World Film Festival erhalten, Hauptdarstellerin Jördis Triebel wurde als beste Darstellerin prämiert.
31. Jan 2014: "Westen" handelt von Nelly Senff (Jördis Triebel), die mit ihrem kleinen Sohn (Tristan Göbel) in den Westen Deutschlands flieht. Sie landen im Auffanglager Marienfelde bei Berlin, wo sie von den alliierten Geheimdiensten misstrauisch behandelt werden. Offenbar gibt es ein paar dunkle Punkte in ihrer Vergangenheit. Vor allem interessieren sich die Beamten für Nellys verstorbenen Mann, der angeblich ein Spion gewesen sein soll.

Die 30-Jährige Chemikerin will niemandem mehr Rechenschaft ablegen, zumal sie im Westen die langersehnte Freiheit zu finden hoffte. Mit ihrer selbstbewussten Art weckt sie die Aufmerksamkeit eines US-Offiziers, der von der jungen Frau beeindruckt ist. Aber auch der mysteriöse Hans (Alexander Scheer) hat Interesse an ihr bekundet und kümmert sich rührend um die beiden Flüchtlinge.

"Westen" ist der dritte Kinofilm Christian Schwochows nach den preisgekrönten Dramen "Novemberkind" und "Die Unsichtbare". Für Aufsehen sorgte der 1978 geborene Filmemacher 2012 auch mit dem Fernsehfilm "Der Turm", einer Adaption des gleichnamigen Romans von Uwe Tellkamp. "Westen" läuft ab dem 27. März 2014 in den deutschsprachigen Kinos.
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