Das Cover des "Spiegels" im Juli 1952
Der Spiegel
Das Cover des "Spiegels" im Juli 1952
Erfolgreiche Werbestrategie
Retro News: Artistenliebe wird verfilmt
Der Chef des Herzog-Filmverleihs, Herbert Tischendorf, machte mit seinen Verhandlungspartnern kurzen Prozess. In nur 72 Stunden entschloss er sich zum Kauf der Filmrechte des neuen Quick-Romans "Artistenliebe". Der Erwerb kostete ihn rund eine Million Deutsche Mark, was für ihn ein gutes Geschäft war. Warum, das erklärt das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am 9. Juli 1952 in seinem Bericht.
Ricore
Wer spielt wen?
Quick-Verleger Diedrich Kenneweg forderte die 650.000 Abonnenten und die rund zwei Millionen Leser seiner Zeitschrift auf, den Hauptdarsteller für den Film selbst auszusuchen. In einer Million Postwurfsendungen an die Haushalte nannte er vier Auswahlmöglichkeiten: Hans Albers, Paul Hörbiger, Erich Ponto und Gustaf Gründgens. Vor allem weibliche Fans waren gefordert, an der Entscheidung teilzunehmen. Der Gewinner sollte die männliche Hauptfigur Ventro verkörpern.

Wer in den weiteren Rollen mit den schmackhaften Namen "Mandar, das Mädchen auf der Säbelleiter", "Gio, der heißblütige Italiener" oder "Bertie, die sich nicht darüber klar werden kann, ob Ruhm oder Liebe eine Frau glücklicher macht", mitspielen soll, ist noch unklar. Romanautor Joachim Friedrich Bremer ist solchen Wind um seine Werke gewohnt. "Artistenliebe" wäre nicht der erste Roman, der verfilmt werden soll. Wir sind gespannt, wer die Rolle dann auch wirklich bekommt.
Ricore
Erfolgreich mit Romanverfilmungen
Uns ist nicht bekannt, wer das Rennen um die Hauptrolle gewonnen hat und ob der Roman überhaupt verfilmt wurde. Die Vorliebe, Romane für die große Leinwand zu adaptieren, ist jedoch geblieben. Schon damals erkannten Presse- und Werbechefs, dass eine große Romanleserschaft auch ein großes Kinopublikum bedeutet. Die bekanntesten und finanziell erfolgreichsten Romanadaptionen sind ohne Zweifel J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe"-Saga und J.K. Rowlings "Harry Potter"-Abenteuer.
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