Karlheinz Böhm und Giulia Rubini "The magnificent Rebel"
Film Revue
Karlheinz Böhm und Giulia Rubini "The magnificent Rebel"
Ludwig van Beethoven im Hause Disney
Retro News: Perfekte Rolle für Karlheinz Böhm
Am 10. Mai 1960 bespricht die Zeitschrift Film Revue die Verfilmung des Lebens von Ludwig van Beethoven. In "The magnificent Rebel" verkörpert Karlheinz Böhm den deutschen Komponisten. Produzent Walt Disney kam höchstpersönlich nach Wien, um dabei zu sein, wenn die erste Klappe fällt. Obwohl "The magnificent Rebel" nur in englischer Fassung und nur fürs amerikanische Fernsehen gemacht wird, engagierte Disney fast ausschließlich deutschsprachige Schauspieler.
Von  Willy Flemmer, Filmreporter.de,  10. Oktober 2014
Karlheinz Böhm in "The magnificent Rebel"
Film Revue
Karlheinz Böhm in "The magnificent Rebel"
Böhm: "Die Rolle meines Lebens"
Als Liebhaber klassischer Musik und Sohn eines weltbekannten Dirigenten bekennt Karlheinz Böhm glücksstrahlend: "Das ist die Rolle meines Lebens". Seine Freude ist berechtigt. Denn die beiden zuletzt in England gedrehten Filme "Augen der Angst" und "Zu heiß zum Anfassen" brachten ihm kaum Lorbeeren ein. Auch Regisseur Georg Tressler setzt auf seine neue Aufgabe als Regisseur, nachdem er zuletzt mit "Das Totenschiff" Pech hatte. Nach den Atelierszenen will Tressler mit Wiener Außenaufnahmen viel Atmosphäre einfangen. Das ist schließlich der Grund, wieso Disney mit dem Beethovenstoff an die 'schöne blaue Donau' gekommen ist. Ob und wann "The magnificent Rebell" in den deutschen Kinos anlaufen wird, steht noch nicht fest.
Karlheinz Böhm am Set von "The magnificent Rebel"
Film Revue
Karlheinz Böhm am Set von "The magnificent Rebel"
Disneys Fernsehstrategie
Der zweiteiligen Fernseh-Produktion "The magnificent Rebel" blieb eine Kinoauswertung in den USA und in Deutschland versagt. Sie war Teil der mehrstaffeligen Fernsehshow "Disneyland", die ab 1954 im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Moderation übernahm Walt Disney persönlich, der das Potential des neuen Mediums frühzeitig erkannte. Die Serie benutzte Disney als Plattform, in der er eigens für das Unternehmen produzierte Filme und Serien anmoderierte sowie die Kunst der Animation erläuterte. Die meisten seiner Fernsehbeiträge ließ Disney in Farbe drehen. Auch wenn der Stand der Technik in den 1950er Jahren nur eine Schwarzweiß-Ausstrahlung ermöglichte, zahlten sich die Investitionen durch die Kinoauswertung und spätere Wiederholungen in Farbe aus.
Von  Willy Flemmer, Filmreporter.de,  10. Oktober 2014
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