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Maria Schell auf dem Cover der Gong 1954.
Gong

Vielbeschäftigte Schauspielerin

Maria Schell im Dauereinsatz

Maria Schell ist international so gefragt wie kaum ein zweiter deutscher Star. Ihr neuer Film "Die letzte Brücke" ist bereits ihr sechstes Werk in zwei Jahren. Kaum hat sie die Dreharbeiten zur Graham Greene-Verfilmung "The Heart of the Matter" mit Trevor Howard beendet, steht sie erneut vor der Kamera, dieses Mal mit Bernhard Wicki.
Maria Schell
Gong
Maria Schell

Appell an die Würde

In der Aprilausgabe 1954 berichtet die Zeitschrift Gong von der wahrscheinlich stärksten Darstellung Maria Schells. Unter der Regie von Helmut Käutner sucht sie als Ärztin zwischen den Fronten kämpfender Männer nach Menschenwürde und Versöhnung. An ihrer Seite spielen Bernhard Wicki und Barbara Rütting, Trägerin des Bundes-Filmpreises. In "Die letzte Brücke" avanciert sie zu Schells Gegenspielerin, während Wicki seine erste große Aufgabe ausgezeichnet meistert.


Eine strahlende Maria Schell.
Starrevue
Eine strahlende Maria Schell.

Erfolgreiches Seelchen

"Die letzte Brücke" war für Maria Schell tatsächlich ein großer Schritt in Richtung einer internationalen Karriere. In den folgenden Jahren wurde sie mit Großproduktionen in Frankreich, Italien und den USA zum Star. Besonders hervorzuheben sind Luchino Viscontis "Weiße Nächte" an der Seite von Marcello Mastroianni und der US-Western "Der Galgenbaum", in dem sie mit Gary Cooper arbeitete. Ihren Spitznamen 'Seelchen' verdankte sie den Tränen in ihren Augen und dem gleichzeitig bebenden Lächeln auf ihren Lippen.

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