Neue Visionen Filmverleih/Friede Clausz
Julia Jentsch in "24 Wochen"

Julia Jentsch

Geboren
20. Februar 1978
Tätig als
Darstellerin
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Kontakt / Agentur
Julia Jentsch
c/o Agentur Vogel
www.agenturvogel.de
Katzbachstr. 8
10965 Berlin
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9,8 (4 User)
Abtreibungsdrama "24 Wochen"
Julia Jentsch in der Rolle ihres Lebens
Es war klar, dass der Film heftig diskutiert werden würde und so kam es dann auch. "24 Wochen", der Abschlussfilm der 34-jährigen Nachwuchsregisseurin Anne Zohra Berrached ist eines der Highlights der Berlinale 2016. Der Grund für die Kontroverse ist das Thema des Dramas. Es geht um ein glückliches Ehepaar, das mit der Nachricht konfrontiert wird, dass ihr ungeborenes Baby an Downsyndrom leiden wird. Sie stehen vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Das Kind zur Welt bringen oder die Schwangerschaft abbrechen. Im Interview mit Filmreporter.de spricht Hauptdarstellerin Julia Jentsch über die wohl härteste Rolle ihrer Karriere.
Die moderne Effi Briest
"Enge Korsage hilft"
Theodor Fontanes Klassiker "Effi Briest" ist ein Sittengemälde der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Zentrales Motiv ist die Einschränkung der individuellen Freiheit durch Normen und Konventionen. Julia Jentsch spielt in der Romanverfilmung die Titelrolle. Die Schauspielerin erläutert in unserem Gespräch, warum das Thema für sie eine zeitlose Bedeutung hat und inwiefern Korsage hilfreich sein kann.
Mit Meryl Streep auf dem roten Teppich
Julia Jentsch war skeptisch
Julia Jentsch liebt schwierige Rollen. Als Sophie Scholl kämpft sie gegen die Nazis, in "Ich habe den englischen König bedient" konzentriert sie sich beim Sex auf ein Hitler-Portrait und in "33 Szenen aus dem Leben" verliert sie beide Elternteile. Das Drama behandelt die Lebensgeschichte der Regisseurin Malgorzata Szumowska, die einer bekannten polnischen Künstlerfamilie angehört. Im Gespräch mit Meryl Streep zu stehen.
Julia Jentsch weiß, was sie will
"Rollen, die ich toll finde"
In einer weißen, legeren Bluse und blauen Jeans sitzt Julia Jentsch auf der Gartenterrasse des Münchner Hotels. Ihre langen blonden Haare trägt sie offen. Freigiebig erzählt sie, wie sie ausgerechnet die Rolle einer Nazi-Anhängerin in einem tschechischen Film erhielt. In "Ich habe den englischen König bedient" schlüpft sie in die Rolle der Sudetendeutschen Julia. Außerdem verrät sie uns bei einer Tasse Cappuccino, wie sie ihre Rollen aussucht und warum sie nicht 20 Kilo zunehmen wird.
Schattenseiten der Liebe
'Man muss Julia einfach nur zugucken'
"Schneeland" ist Hans-Werner Geißendörfer erster Spielfilm seit über zehn Jahren. Das Drama ist thematisch sehr komplex und berührt wegen seiner Tragik sowohl Regisseur als auch Hauptdarstellerin Julia Jentsch. In "Schneeland" dreht sich alles um Liebe. Doch geht es nicht nur um die "reine" und unschulidge Liebe, sondern vielmehr um ihre dunklen Seiten mit allen möglichen Perversionen und psychischen Abgründen. Filmreporter.de befragte Hans W. Geißendörfer und Julia Jentsch über die "Urgesteine des Fühlens".
2022