Koch Media
Sir Alfred Hitchcock: Von Hollywood gefleddert?

Alfred Hitchcock

Geboren
13. August 1899
Gestorben
29. April 1980
Bürg. Name
Alfred Joseph Hitchcock
Tätig als
Darsteller, Regisseur, Drehbuch, Produzent
Links
IMDB
Bewertung abgeben
|0  katastrophal
brilliant  10|
9,7 (6 User)
ÜbersichtNewsFilmeGalerienFeaturesMeinungenbewerten
Hollywoodlegende mit Hang zur Phobie
Brautjungfer Sir Alfred Hitchcock
Mit der Bemerkung "Immer nur Brautjungfer, nie die Braut" kommentiert Sir Alfred Hitchcock den Umstand sechsmal für den Oscar nominiert gewesen zu sein, ihn aber nie gewonnen zu haben. Für den legendären Filmemacher ist dies noch zu Lebzeiten eine schallende Ohrfeige, für die zuständige Academy of Motion Picture Arts and Sciences ein unverzeihliches Versäumnis. Doch auch ohne die kleine Goldstatuette bleibt der Verschmähte einer der wichtigsten Pioniere des internationalen Films und sein Werk ein unauslöschliches Zeugnis zeitloser Leinwandmomente.
Star wider Willen
Hansjörg Felmy betört Publikum
Innerhalb von zwei Jahren hat sich Hansjörg Felmy zum Star gemausert. Weil dem Schauspieler Falschmünzerei gegen den Strich geht, will er eigentlich gar keiner sein - zumindest nicht, wenn man mit diesem Begriff einen industriell hochgezüchteten, durch Geld und Werbung künstlich interessant gemachten Filmhelden verbindet. Der gebürtige Berliner ist vom typischen Charakter seiner Heimatstadt gezeichnet, in der man gemeinhin alles pompös Scheinheilige argwöhnisch betrachtet.
Falscher Mann beschuldigt?
Alfred Hitchcock ohne Honorar
Alfred Hitchcock ("Der Mann, der zuviel wußte") löst ein Versprechen beim seinem ehemaligen Arbeitgeber ein. Nachdem sein Vertrag mit dem Hollywoodstudio Warner Bros. ausgelaufen war, hat er wegen der guten Zusammenarbeit noch eine letzte Produktion zugesagt - sogar honorarfrei. Das Ergebnis ist "Der falsche Mann", der am 2. August 1957 in West-Deutschland erscheint. Henry Fonda ("Krieg und Frieden") und Vera Miles ("Der schwarze Falke") sind in den Hauptrollen zu sehen, wie die Filmzeitschrift Film und Frau in ihrer dritten Vierteljahrsausgabe 1957 berichtet. Das Drehbuch wurde in Zusammenarbeit von Maxwell Anderson und Angus Macphail verfasst und beruht auf einer wahren Begebenheit.
Auf der Jagd nach einem Millionär
Marlene Dietrich als verarmte Aristokratin
Hollywood liefert der Welt wieder mal eine reizende Gaunerkomödie. In "Die Monte-Carlo-Story" spielen Marlene Dietrich und Vittorio de Sica verarmte Adelige, die hoffen, in Monte Carlo jeweils einen reichen Ehepartner zu finden. Doch das Schicksal macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Regie in dieser beschwingten Komödie führt zum ersten Mal Drehbuchautor und Stückeschreiber Samuel A. Taylor. Gemeinsam mit Dino Risi verfasste er auch das Drehbuch. Das Filmmagazin Film Revue stellt seinen Lesern das Werk am 13. November 1956 vor.
Internationale Filmfestspiele eröffnet
Cannes zeigt Hitchcock
Gespannt blicken Filmschaffende aus aller Welt auch in diesem Jahr nach Cannes. Einmal mehr ist der südfranzösische Badeort für zwei Wochen Mittelpunkt der Filmbranche. Vom 23. April bis zum 10. Mai 1956 werden dem Publikum Werke von Meistern ihres Fachs vorgeführt, darunter Alfred-Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wußte".
Verteidigung der modernen Seelenkunde
Umstrittene Psychoanalyse
Die Erkenntnisse der Psychoanalyse sind nach Meinung von Dr. Margaret Mead genauso wichtig wie die Entdeckung der Kernspaltung. Ihrer Ansicht nach hat sie eine große Bedeutung für das tägliche Leben, die Selbsterkenntnis sowie unser Verständnis für Andere. Sie hat uns gelehrt, das der Mensch als Ganzheit handelt und nicht ausschließlich nach den Regeln des gesunden Menschenverstandes. Auch für irrationales Verhalten des Menschen gibt es Gründe. Die Psychoanalyse könne unter Umständen Patienten, die keine rechte Lebensfreude haben oder die immer wieder ihrer Sucht nach Alkohol unterliegen, zu einem neuen Leben verhelfen.
ÜbersichtNewsFilmeGalerienFeaturesMeinungenbewerten
2021