20th Century Fox
Ang Lee auf der Weltpremiere von "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D "
Gelungenes 3D-Debüt
Interview: Zauberkünstler Ang Lee
Ang Lee wird 2006 für "Brokeback Mountain" als erster Asiate mit einem Oscar als bester Regisseur ausgezeichnet. "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" ist die Adaption von Yann Martels Roman "Schiffbruch mit Tiger", das als unverfilmbar galt. Weshalb es doch funktioniert erläutert der taiwanesische Regisseur Filmreporter.de im Interview. Wir fragen Lee auch zu seinem Glauben, der Entwicklung von 3D im Film und dem Verzicht von Tobey Maguire.
erschienen am 27. Dezember 2012
20th Century Fox
Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Ricore Text: Die Vorlage zu "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" galt lange als unverfilmbar. Wie haben Sie aus einer unmöglichen Sache, etwas Mögliches gemacht?

Ang Lee: Als ich das Buch vor zehn Jahren zum ersten Mal las, hatte ich zunächst dasselbe Gefühl. Ich habe meiner Frau und meinen Kindern von dem Buch erzählt und mich mit ihnen darüber unterhalten. Wir waren nicht der Meinung, dass aus dem Roman ein Film werden könnte. Vor viereinhalb Jahren kam schließlich Fox auf mich zu und bat mich das Buch fürs Kino zu adaptieren. Ich konnte zunächst nicht zusagen, weil ich zu der Zeit gerade einen anderen Film drehte. Nach einigem Nachdenken sagte ich dann zu, weil mich die Herausforderung faszinierte, etwas das unmöglich gilt zu realisieren. Ich sah das Buch als eine Vorlage, die Traumbilder beschwört und das Abstrakte wertschätzt, Dinge, die man nicht beweisen kann, sondern ausschließlich glauben. Das ist auch etwas das ich mache, wenn ich Geschichten erzähle. Ich bin ein Illusions-Künstler, jemand der Bilder schafft. Die Frage für mich war also, wie ich eine Illusion mithilfe einer Illusion glaubhaft aufbereite.

Ricore: Was war Ihr Lösungsansatz? Ang

Lee: Ich dachte schließlich über 3D nach und war der Meinung, dass der Ocean-Park von Pis Vater durch diese Technik besonders gut zum Leben erweckt werden könnte. Zudem glaubte ich, dass wenn ich dazu übergehe das Wasser als echten Charakter zu betrachten, der Emotionen reflektiert, könnte das eine vollkommen neue Filmerfahrung werden. Diese Idee ließ mich irgendwann nicht mehr los. Es war der Ausgangspunkt, auch die anderen Probleme zu lösen.

Ricore: Wie haben Sie den Charakter Waser als dritte Hauptfigur neben Pi und dem Tiger entwickelt?

Lee: Ich habe das Wasser wie gesagt von Anfang an als Reflexionsbild von Emotionen gesehen. Das war der Status Quo für jede Szene, in dem dieses Element vorkommt. Das Interessante an Wasser ist ja, dass es einerseits reflektierend ist, andererseits transparent. Es ist eine sehr flexible Oberfläche und insofern kann ich dieses Element auf verschiedensten Weisen einsetzen. Mit 3D kannst du das Wasser dem Zuschauer noch näher bringen, nicht nur visuell, sondern auch emotional. Außerdem präsentiert Wasser für mich Leben, während für mich der Himmel tot ist.

Ricore: Wollen Sie nach Ihrer 3D-Premiere diese Technik auch in Zukunft nutzen?

Lee: Für "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" hielt ich die 3D-Technik für unabdingbar. Deshalb beschäftigte ich mich damit. Als ich richtig darin eintauchte, merkte ich, wie sehr diese Technik eine neue cineastische Sprache braucht. Ich dachte: 'Diese Technik will ich weiter erforschen, ich kenne bisher zu wenig, das will ich auch in Zukunft machen!' Auch wenn sich bei 3D schon einiges getan hat, befindet sich die Technik noch immer in den Kinderschuhen und ist sehr teuer. Das nächste Projekt, an dem ich interessiert bin, ist ein Low-Budget-Projekt. Deshalb wird es nicht möglich sein dort 3D zu verwenden. Und ich werde nie ein Projekt ablehnen, aus dem einzigen Grund, dass es nicht in der dritten Dimension realisiert wird. Wenn ich eine Chance sehe, mit 3D zu arbeiten, werde ich es tun. Ansonsten ist es auch nicht so schlimm.

Ricore: Weshalb drehten Sie "Life of Pi" in Taiwan und nicht in Indien? Ang

Lee: "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" ist eine riesige Produktion und ich entschied mich dazu Hollywood mit nach Taiwan zu nehmen, um über den Tellerrand hinaus denken und arbeiten zu können, um neue Methoden entwickeln, an bestimmte Sachen neu herangehen und möglichst viele Dinge selbst machen zu können. Den finalen Schnitt zu machen, ist für mich allerdings noch immer nahezu unmöglich. Wie muss man die zweite Geschichte korrekt aufbereiten, um die erste gelungen zu unterfüttern? Bittest du das Publikum nur die Geschichte zu glauben, oder machst du etwas anderes? Mit dieser Fragestellung hatten wir einige Zeit zu kämpfen. Ich hatte mir aber schon vorher gedacht, dass es dazu kommen würde. Ich hatte nur gehofft, dass der Stress eventuell weniger sein könnte und ich schnell damit fertig werde. Aber da täuschte ich mich.
20th Century Fox
Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D
Ricore: Drehten Sie "Life of Pi" auch deshalb in Taiwan, weil Sie dort geboren wurden?

Lee: Der Film soll Indien zeigen, ein Land, welches mir zum Teil bekannt ist, zum Teil aber auch nicht. Es ist mir zum Beispiel von der philosophischen Seite her ein Begriff, weil wir Asiaten von Indien sehr beeinflusst sind, unter anderem durch Filme, weniger durch den Hinduismus. Insofern ist "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" vielleicht ein asiatischer Film und ich wollte ihn deshalb in Asien drehen. Es war toll wieder in die Heimat zurückzukehren und all die Unterstützung zu bekommen, sowohl finanziell, als auch mental.

Ricore: "Life of Pi" ist auch eine Geschichte über Glaube und Gott. Ist dies etwas, was Ihnen wichtig war?

Lee: Das Buch ermöglicht seinem Leser über Gott nachzudenken, nicht aber über die Religion als solche. Allerdings in einer sehr abstrakten Form, da niemand weiß was Gott genau ist. Ich glaube, dass was wir Gott nennen unsere Verbindung zu dem Unbekannten ist. Es ist vor allem etwas emotionales, da du das Göttliche nicht wissenschaftlich beweisen kannst. Wie geht man also mit dem Abstrakten um, mit den Fragen, die man sich nicht beantworten kann? Das ist, was mich am meisten interessierte. Ich glaube, dass niemand eine Antwort darauf hat. Sich auf das Unbekannte einzulassen, eine Ahnung davon zu bekommen, was Glaube bedeutet, zeigt Pi. Wir begleiten ihn auf seiner Reise, wenn er voller Furcht dem Tiger gegenüber steht und all seine Kraft zusammennimmt, dies berührte mich. Denn manchmal ist unser Leben eine mystische Reise. Ich habe keine Antwort auf die Frage, was Gott ist oder was Glaube bedeutet. Aber mir gefällt die Idee dem Zuschauer zu eröffnen, dass man das erreichen kann.

Ricore: Sind Sie religiös?

Lee: Nein, heute nicht mehr. Ich wurde von meiner Mutter als Christ aufgezogen. Sie nahm mich jeden Sonntag mit in die Kirche und ich betete bis ich 14 Jahre alt wurde vier Mal am Tag. Dann fing ich an darüber nachzudenken, weil andere Kinder immer über mich lachten, wenn ich das in der Schule machte. Deshalb gehe ich heute nicht mehr in die Kirche, um zu beten [lacht]. Ich würde mich am ehesten als Agnostiker bezeichnen, was im Buch allerdings etwas Schlechtes ist [lacht].

Ricore: In "Life of Pi" spielen digitale Effekte eine große Rolle. Wie sind Sie an diese Aufgabe herangegangen?

Lee: Das Wichtigste ist, dass du deiner Vorstellungskraft, deiner Fantasie die Führung überlässt. Denn du kannst dir nur dann alles vorstellen was möglich sein könnte, wenn du deinen Gedanken freien Lauf lässt. Im künstlerischen Sinne ist was ich tue sehr abstrakt. Es ist eine sehr teure Kunst, es gibt viele Mitarbeiter, die gezwungen sind gemäß meinen Vorstellungen irgendwo auf der Welt zu arbeiten. Bevor du deine Gedanken in die Realität umsetzt, musst du sie visualisieren, sie anderen Leuten zeigen und sie davon überzeugen, dir ein großes Budget zur Verfügung zu stellen. Dann muss man die Drehorte sichten und sich die einzelnen Szenen vorstellen. Das Ganze ist ein langer Prozess und verdammt anstrengend. Es ist leider nicht einfach so, dass du deine Gedanken hast und sie dann direkt auf die Leinwand bringst. Es ist nicht so, dass du einfach am Klavier spielst und dann die Melodie findest die du suchst. Es ist viel komplizierter. Der schmerzvollste Aspekt an meiner Arbeit von "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" war, dass ich stets alles rationalisieren, so klein wie möglich halten musste. Ich war immer wieder gezwungen zu schauen, ob ich nicht hier und da doch noch etwas einsparen könnte.
TOBIS Film
Ang Lee am Set von Brokeback Mountain
Ricore: Welche Kompromisse mussten Sie genau eingehen?

Lee: Ich musste vor allem beim Schnitt Kompromisse machen, nicht so sehr bei der Produktion selbst. Ich kann mich an keine Szene erinnern, die wir wegen des Budgets nicht hätten machen können. Es ist toll, dass ich überall von den Leuten so sehr unterstützt wurde. Als wir an die Bearbeitung des Bildmaterials gingen, gab es einige Bilder die wir getestet hatten und dem Studio zeigten. Diese gaben dann ihre Kommentare ab, woraufhin ich einiges erklären musste. Das ist der Bereich, in dem ich wirklich Kompromisse machen musste. Meistens ging es darum, dass eine oder andere aus dem Material zu schneiden, bevor es überhaupt mit allen visuellen Effekten fertiggestellt werden konnte. Das ist schmerzhaft, jedoch das Schicksal jeden Films. Es gab keine andere Möglichkeit dieses Projekt zu realisieren.

Ricore: Sie mussten sich wegen der visuellen Effekte besonders gut auf den Film vorbereiten. Bedeutete dies, dass keine Möglichkeit zur Improvisation bestand?

Lee: Improvisation ist der schöne Teil des Filmemachens, denn das ist pure Kunst. Wenn du niemals improvisierst, wirst du auch nie deine Richtung und die Art ändern, in der du Dinge angehst. Aber etwas genau durchzuplanen, ist natürlich auch sehr wichtig. Vor allem das Visuelle war für mich relativ schwierig, da ich niemand bin, der sich stark vom Visuellen leiten lässt und dort seine Inspiration findet. Ich bin zwar in diesem Bereich etwas begabt, höhere Fähigkeiten habe ich dann aber doch mehr auf der dramatischen Ebene.

Ricore: Wie lange hat die Phase der Previsualisierung gedauert?

Lee: Ich habe in etwa ein Jahr benötigt, das ganze Projekt zu previsualisieren. Ich zeichnete Cartoons, sodass ich mein Projekt anderen vorstellen konnte. Ich sprach mit Studioproduzenten ebenso darüber, wie mit anderen Filmemachern und holte ihre Meinung dazu ein, wie man das ein oder andere umsetzen könnte. Wir hatten diesbezüglich endlos lange Meetings. Dieser Teil war wirklich großer Stress für mich. Wie stellt man sich einen Jungen und ein Boot auf dem Ozean vor? Wie hat das kleine Boot im Verhältnis zum großen Boot auszusehen, wenn es sinkt? Die Probearbeiten am Computer haben mir sehr dabei geholfen, Produzenten und andere Menschen davon zu überzeugen, wie ich die eine oder andere Szene des Films sehe.

Ricore: Hatte das Studio die Vorstellung, die Hauptrolle mit einem prominenten Darsteller zu besetzen?

Lee: Für die Rolle des Hauptcharakters nicht. Alle Hauptfiguren waren indisch, insofern war es dem Studio egal, wer diese spielte [lacht]. Selbst Gérard Depardieu war hinsichtlich seiner Prominenz für das Studio völlig unwichtig. Die einzige Rolle, für die ein großer Star im Gespräch war, war die Figur des Schriftstellers. Ein Freund erzählte mir von Tobey Maguire. Nachdem wir ein paar Probeaufnahmen gemacht hatten, wurde uns klar, dass eine Zusammenarbeit weder gut für ihn, noch für den Film wären. Deswegen ersetzten wir ihn, wobei Starpower sowie nie ein großes Thema war. Insofern kann ich mich beim Produktionsstudio dafür bedanken, dass sie ihr Vertrauen in mich gesetzt haben und ich einen eher unbekannten Darsteller wählen konnte.
Ricore: In den letzten 20 Jahren haben Sie Filme unterschiedlichster Art gedreht. Welche Gemeinsamkeiten sehen Sie zwischen Ihren Werken?

Lee: Menschliche Lebensbedingungen, Beziehungen, Sicherheit und das Fehlen von Sicherheit sind Stichworte, die mir da sofort einfallen. Meine Charaktere versuchen stets an etwas Bestimmtes zu glauben, an etwas, dass ihr Leben oder Schicksal verändern könnte, egal ob schnell oder langsam. Normalerweise denke ich jedoch nicht über eine bestimmte Linie in meinen Filmen nach. Ich habe zu diesem Thema dadurch ziemlich viel gelernt, dass mich Menschen immer wieder nach diesen Gemeinsamkeiten befragen und darüber schreiben [lacht].

Ricore: "Sinn und Sinnlichkeit" drehten Sie, obwohl Sie damals kaum ein Wort Englisch sprachen und bei "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" greifen Sie auf Storyboards zurück, obwohl Sie eigentlich nie welche benutzen. Gibt es einen Punkt, an dem Sie sehen, dass so etwas entgegen alter Gewohnheiten funktioniert?

Lee: Es gibt Anzeichen. Als ich das Drehbuch zu "Sinn und Sinnlichkeit" zur Hälfte durchgelesen hatte, dachte ich: 'die sind verrückt'. Feinsinniger Humor und alles auf Englisch. Warum zum Teufel haben die mich für den Film ausgesucht? Aber dann wurde mir klar, dass es im Buch vor allem darum geht, was ich bereits in den drei Filmen zuvor gemacht habe: Sozialsatire. So wusste ich, dass ich den Grundton schon verinnerlicht hatte, obwohl ich noch sehr schlecht englisch sprechen konnte und noch nie ein Kostümdrama gedreht hatte. Es war die kulturelle Barriere, die ich zu überwinden hatte. Aber auf die Grundessenz des Films konnte ich bauen, auch wenn ich so ein Thema gar nicht mehr angehen wollte.

Ricore: Weshalb machten Sie es doch nochmal?

Lee: Vielleicht habe ich es nochmal gemacht, weil es in dem mir fremden Englisch war und ich so mal in einer größeren Liga mitspielen konnte. Das war für mich die große Herausforderung.

Ricore: Hätten Sie jemals gedacht, dass der kleine Junge aus Taiwan irgendwann einen Oscar sein Eigen nennen würde?

Lee: Nein, natürlich nicht. Ich hatte immer gedacht, dass ich zurück nach Taiwan gehen würde, um dort Filme zu drehen. Doch am Tag bevor ich nach Taiwan zurückgehen wollte, sprach mich an meiner Filmuniversität ein Agent an und meinte, dass ich unbedingt in Amerika bleiben müsse. So war ich schließlich gezwungen all meine Sachen wieder auszupacken [lacht]. Er gab mir einen Vertrag und vermittelte mir Jobs. Ich hatte auch gerade mein erstes Kind mit meiner Frau bekommen, sie lebte in Illinois und arbeitete immer noch an ihrem Uni-Abschluss. Deshalb sagte ich: 'Okay, dann bleibe ich halt hier.' Richtig in Schwung kam meine Karriere jedoch erst durch meine Auszeichnung auf der Berlinale im Jahr 1993, als "Das Hochzeitsbankett" mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Danach wurden alle auf mich aufmerksam.

Ricore: Sie sagten Ihr nächster Film soll ein Independent-Projekt werden. Was können Sie uns bereits darüber erzählen?

Lee: Ich habe noch kein konkretes Projekt im Auge. Aber ich habe an der großen Produktion "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger 3D" so lange gearbeitet, dass der nächste Film den ich drehen werde, ein so kleines Projekt wie nur irgendwie möglich sein soll, wo es keinerlei finanziellen Erfolgsdruck gibt und ich nur wenige Gespräche führen muss [lacht]. Mein Freund James Chambers und ich arbeiteten bisher bei allen meinen Filmen zusammen, mit Ausnahme von "Life of Pi". Er ist nun dabei, das kleinstmögliche Projekt für mich vorzubereiten [lacht]. Aber letztlich habe ich keinen Plan, wie es nun weitergehen soll.

Ricore: Vielen Dank für das Gespräch.
erschienen am 27. Dezember 2012
Zum Thema
Nach seinem Studium an der New York University macht Ang Lee 1992 mit "Schiebende Hände" (Pushing Hands) erstmals von sich Reden. Ein Jahr später wird er für "Das Hochzeitsbankett" in Berlin mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. 1995 verfilmt er einen Roman von Jane Austen. "Sinn und Sinnlichkeit" mit Emma Thompson, Hugh Grant und Kate Winslet wird sieben Mal für den Oscar nominiert. "Brokeback Mountain" erhält 2006 gleich vier Golden Globes.
Ang Lees Verfilmung von Yann Martels Roman "Schiffbruch mit Tiger" handelt vom irrwitzigen Überlebenskampf des jungen Inders Pi (Suraj Sharma). Dessen Vater (Adil Hussain) ist Zoodirektor und beschließt, samt Familie und Tieren nach Kanada auszuwandern. Bei der Überfahrt gerät der Frachter in ein Unwetter und sinkt. Pi findet sich in einem Rettungsboot wieder, auf dem es sich auch ein paar Tiere gemütlich gemacht haben - unter anderem ein überaus bedrohlicher, riesiger Tiger. Pis..
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