| Originaltitel | Hauru no ugoku shiro | |
| Alternativ | Howl's Moving Castle | |
| Genre | Animation/Trickfilm, Fantasy | |
| Land & Jahr | Japan 2004 | |
| Verkaufsstart | 18.05.2012 (Universum Film) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 119 min. | |
| Regie | Hayao Miyazaki | |
| Darsteller | Chieko Baisho, Takuya Kimura, Akihiro Miwa, Tatsuya Gashuin, Ryunosuke Kamiki, Mitsunori Isaki | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:6.7
Anzahl User:6
Anzahl Userkommentare:2
Redaktion:6.0
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Laufzeit des Bonusmaterials: ca. 210 Minuten • Storyboards zum Kompetten Film • Original-Trailer und TV-Spots • Interview mit Diana Wynne Jones (Autorin) • Interview mit Pete Docter (Synchronregisseur der englischen Fassung) • Hayao Miyazaki zu Besuch bei Pixar • Reportage über die Computeranimation • Die Entstehung der Filmmusik
Die Realität ist eine Welt, die sich im Kriegszustand befindet. Häuser und Städte werden zerbombt, Menschen müssen fliehen, überall herrscht militärische Präsenz. Inmitten solcher Weltuntergangsszenarien bewegt sich auf vier Beinen ein aus Schrottteilen zusammengeflicktes Schloss. Darin wohnt der Zauberer Hauro. Der kämpft als einziger nicht für die eine oder die andere Partei, sondern vielmehr gegen den Krieg an sich.
In dieser schweren Zeit trifft Hauro Sophie. Die 18-Jährige verliebt sich sofort in den Magier. Doch eine eifersüchtige Hexe verwandelt das junge Mädchen in eine alte Frau. Die Rückkehr in ihr Heimatdorf ist ihr versperrt und so macht sie sich auf die Suche nach Hauros wandelndem Schloss. Sie schließt Freundschaft mit Hauros Gehilfen, doch der Zauberer selbst schenkt ihr keine Beachtung.
Nach "Chihiros Reise ins Zauberland" sind Anime-Meister Hayao Miyazaki in "Das wandelnde Schloss" ähnlich bezaubernde Bilder gelungen. Die Figuren erinnern wohlig an Zeichentrickserien wie "Heidi". Im Design der Hintergründe und des wandelnden Schlosses zeigt sich das ganze visuelle Genie Miyazakis. Mit großer Liebe zum Detail und unbändiger Fantasie lässt er eine wunderschöne Welt entstehen.
Schwächen offenbaren sich hingegen im Plot. Trotz der ernsthaften und überaus aktuellen Thematik erscheint er vor allem dem westlichen Publikum zu verworren. Die Figuren sind entweder zu undurchsichtig oder an der Oberfläche verhaftet, so dass nur wenig Empathie aufkommt. Viele Wendungen wirken zudem etwas konstruiert. Statt eine Begründung aus der Story heraus zu konstruieren, stehen sie meist für sich. Der Humor ist auf Kinder zugeschnitten und wirkt auf Erwachsene wie das Durchkauen oft gesehener Zeichentrick-Pointen.

Deutschland und Japan stehen sich in Manchem näher, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Trotz großer Unterschiede und einer oft oberflächlichen,... weiter