| Originaltitel | Mon pire cauchemar | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | Frankreich/Belgien 2011 | |
| Verkaufsstart | 07.06.2012 (Concorde Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 96 min. | |
| Regie | Anne Fontaine | |
| Darsteller | Isabelle Huppert, Benoît Poelvoorde, André Dussollier, Virginie Efira, Corentin Devroey, Aurélien Recoing | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Making-of mit Benoît Poelvoorde • Making-of mit Anne Fontaine
Agathe (Isabelle Huppert) ist eine erfolgreiche Galeristin. Mit ihrem Lebensgefährten François (André Dussollier) und ihrem Sohn Adrien (Donatien Suner) bewohnt sie ein Appartement in exklusiver Lage. Auf den ersten Blick wirken die drei wie eine glückliche Familie. Doch nur ihrem Sohn zuliebe leben Agathe und François noch zusammen, tatsächlich haben sie sich schon lange nichts mehr zu sagen. Auch im Bett läuft nichts.
Patrick (Benoît Poelvoorde) pflegt einen bescheideneren Lebensstil. Mit seinem Sohn Tony (Corentin Devroey) wohnt er in einem Lieferwagen. Patrick ist laut, frech und sieht ziemlich wild aus. Als Tony und Adrien beste Freunde werden, lernen sich auch die Eltern näher kennen. François bietet dem geschickten Patrick an, ihn für Handwerksarbeiten zu bezahlen. Agathe und Patrick sehen sich nun jeden Tag und verstehen sich bald immer besser. Als sie ihren Lebensgefährten François in flagranti mit dem Dienstmädchen erwischt, ist Agathe am Boden zerstört. Patrick spendet Trost - langsam kommen sich die beiden näher.
Regisseurin Anne Fontaine engagierte nach "Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft" erneut Benoît Poelvoorde. Außerdem gelang es der ehemaligen Tänzerin und Schauspielerin zwei weitere große Namen des französischen Kinos zu verpflichten: André Dussollier und Isabelle Huppert. Das Drehbuch schrieb Fontaine gemeinsam mit Nicolas Mercier, der für diverse französische Fernsehserien tätig war. Die Musik stammt aus der Feder von Bruno Coulais, der zuvor bei "Unsere Ozeane" und "Die purpurnen Flüsse" für die akustische Untermalung gesorgt hat. Isabelle Huppert und Benoît Poelvoorde drehten zum ersten Mal miteinander. Bei den Dreharbeiten freundeten sie sich an.
Sie könnten gegensätzlicher nicht sein, die Galeristin und der Handwerker, gespielt von Isabelle Huppert und Benoît Poelvoorde. Die Komödie ist ganz auf dieses Anti-Paar zugeschnitten und verliert sich dabei in Klischees. Kein derber Spaß wird hierbei ausgelassen. Der Arbeiter steht auf dicke Busen, die dürre Dame der feinen Gesellschaft hat weder Spaß noch Sex. Erst als sie beginnt, über die Maßen Alkohol zu trinken, wird sie lockerer, ja geradezu frivol. Die Sprache des Films ist mitunter recht explizit, für deutsche Ohren ist das ungewohnt. Dennoch zeigt auch selbst dieser recht banale Film, was für eine großartige Schauspielerin Isabelle Huppert ist. Ihr gelingt es stets, ihre Würde zu behalten, selbst wenn sie auf Poelvoorde als Esel durch die Wohnung reitet. Seltsamerweise nimmt man ihr die Figur der Agathe ab. Einzig der Spaß, den Huppert und Poelvoorde beim Dreh offensichtlich hatten, macht "Mein liebster Alptraum" erträglich.
