| Originaltitel | African Cats: Kingdom of Courage | |
| Alternativ | Félins | |
| Genre | Dokumentarfilm | |
| Land & Jahr | USA 2011 | |
| Verkaufsstart | 13.09.2012 (Walt Disney Studios Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 83 min. | |
| Regie | Alastair Fothergill, Keith Scholey | |
| Darsteller | Samuel L. Jackson | |
| Homepage |
http://www.disney.de/raubkatzen |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Disney & Natur • Disney Umweltkampagne "Save the Savannah"
In der kenianischen Savanne ist jeder Tag vom Überlebenskampf geprägt. Das gilt auch den ehrwürdigen Löwen Fang mit seinem Rudel. Zu diesem gehört auch die kleine Mara. Gefährlich wird der Gruppe die rivalisierende Gang unter Anführer Kali sowie die Gepardenmutter Sita und ihre Jungen. Verfeindete Artverwandte oder gefräßige Gegner sorgen für ständige Gefahr.
Mit taktischem Geschick bekämpfen sich die Tiere untereinander. So wissen die Mitglieder der einzelnen Rudel genau, wann ein Gegner Schwäche zeigt und verwundbar ist. Aber auch wenn ein Tier aus den eigenen Reihen nicht mehr den Anforderungen der Wildnis genügt - so wie die verletzte Löwin Layla - gilt das Prinzip, dass nur der Stärkste überlebt.
Walt Disney konnte schon mit den Naturfilmen "Unsere Erde - Der Film" und "Unsere Ozeane" große Erfolge auf dem Kino- und Home-Entertainment-Markt verbuchen. Die Tierdokumentation "Im Reich der Raubkatzen" wurde im kenianischen Naturschutzgebiet Masai Mara gedreht. Sie kann mit spektakulären Landschaftsaufnahmen und faszinierenden Einblicken überzeugen. Dabei wird dem Zuschauer ein Wechsel von lustigen und tragischen Momenten präsentiert. Wenn sich der Leopardennachwuchs spielerisch mit den Hyänen anlegt, ist das niedlich anzusehen. Werden die Löwenkinder aber von den Männchen des rivalisierenden Rudels bedroht, liegt die Gefahr spürbar in der Luft.
Solche Momente werden in grandiosen Nahaufnahmen eingefangen. Naturfilmer Keith Scholey und Alastair Fothergill nahmen sich zweieinhalb Jahre Zeit, um das Leben der Raubkatzen zu fotografieren. Dass man den Tieren Namen gegeben hat, trägt zur Identifizierung und damit zur Spannung bei. Allerdings ist die Doku zu emotional inszeniert und hat einige kitschige Momente, doch die werden durch die tollen Aufnahmen wieder wettgemacht. Dank der hervorragenden Schnitttechnik und Kameraführung wird jeder begeistert sein, der sich für die Natur- und Tierwelt Afrikas erwärmen kann.
