Moby Dick - 1956 - FILMREPORTER.de
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© 20th Century Fox

Film: Moby Dick

OriginaltitelMoby Dick
GenreDrama
Land & Jahr Großbritannien 1956
Kinostart    17.10.1956 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 115 min.
RegieJohn Huston
DarstellerGregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson-Justice, Harry Andrews, Bernard Miles
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Inhalt

Matrose Ishmael (Richard Basehart) und Harpunier Queequeg (Frederick Ledebur) heuern auf dem Walfangschiff "Pequod" an. Ihre ersten Tage auf dem Schiff sind von einer düsteren Atmosphäre gekennzeichnet. Ihren Kapitän haben sie noch nicht kennen gelernt, sie können lediglich seinen allnächtlichen Ausflügen aufs Deck lauschen. Nach einigen Tagen auf See zeigt sich Kapitän Ahab (Gregory Peck) endlich seiner Mannschaft. Er erklärt den Seemännern, was das Ziel der Fahrt ist: die Erlegung des weißen Wals Moby Dick. Ahab berichtet von seiner ersten Begegnung mit dem angeblich gigantischen Pottwal. Das Tier soll Schuld am Verlust seines Beines sein, dafür will der Kapitän sich endlich rächen. Die "Pequod" segelt unermüdlich. Die Mannschaft muss die glühend heiße Sonne und gewaltige Stürme ertragen. Langsam wird Ishmael, Queequeg und dem Rest der Mannschaft klar, dass Kapitän Ahab niemals ohne den toten Moby Dick heimkehren wird. Er ist besessen von einem Ziel, dass er blindlings verfolgt. Das Leben seiner Mannschaft ist ihm genauso egal, wie die wirtschaftlichen Erträge des Schiffes. Doch der Wal zeigt sich einfach nicht. Ist er nur Legende, eine Illusion Ahabs?

Kritik

Bereits vor dem Dreh sah sich John Huston mit vielen Problemen konfrontiert. Zunächst konnte er kein Filmstudio finden, dass die finanziellen Mittel bereitstellen wollte. Der Stoff der literarischen Vorlage des amerikanischen Autors Herman Melville, durchsetzt mit vielen philosophischen und mythologischen Monologen, galt als unverfilmbar. Die Dreharbeiten dauerten insgesamt drei Jahre. Die Rezeption der Zuschauer fiel ebenso kritisch aus, wie die anfänglichen Vorbehalte den Film zu drehen. Gregory Peck sei mit seinen weichen Gesichtszügen und dem Abraham-Lincoln-ähnlichen Bart eine Fehlbesetzung für den wahnsinnigen Ahab, wurde 1956 getadelt. Doch Peck überzeugt in seiner Darstellung des egoistischen, fast schon geisteskranken Kapitäns. Sein starrer Blick auf die offene See, seine euphorische Überzeugung, die Boote zu Wasser zu lassen und seine letzte Begegnung mit dem legendären Wal bleiben unvergessen. Zudem machen die großartige Farbabstimmung und die gute Ausleuchtung das Abeneteuer zu einem cineastischen Erlebnis. Wie Melvilles "Moby-Dick" zu den Klassikern der Weltliteratur gehört, so reiht sich John Hustons gleichnamige Verfilmung in die Spielfilmklassiker ein.

Moby Dick

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