Kill, Daddy, kill! - 1987 - FILMREPORTER.de
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Film: Kill, Daddy, kill!

OriginaltitelThe Stepfather
GenreHorror, Thriller
Land & Jahr USA 1987
FSK & Länge ab 18 Jahren • 89 min.
RegieJoseph Ruben
DarstellerTerry O'Quinn, Jill Schoelen, Shelley Hack, Charles Lanyer, Stephen Shellen, Stephen E. Miller
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Inhalt

Susan Maine (Shelley Hack) schwebt im siebten Himmel. In Immobilienmakler Jerry Blake (Terry O'Quinn) scheint der perfekte Ehemann und Stiefvater für ihre Tochter Stephanie (Jill Schoelen) gefunden. Wären da nicht die ständigen Vorwürfe und Unterstellungen ihrer Tochter, würde Susans neuem Glück nach dem Tod ihres Mannes nichts im Wege stehen. Tatsächlich aber behauptet Stephanie immer wieder, mit Jerry würde etwas nicht stimmen. Sie stellt sogar eigenhändig Nachforschungen an, was dem trauten Zusammenleben gar nicht gut tut. Dabei gibt sich der neue Mann an Susans Seite alle nur erdenkliche Mühe, um eine perfekte Familie aufzubauen. Was die beiden Frauen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen: Jerry ist tatsächlich ein eiskalter Killer. Er wechselt seine Identität, wie es ihm passt und ist immer auf der Suche nach der perfekten Familie. Falls er diese nicht findet oder jemand sich ihm wiedersetzt, tötet er alle Beteiligten und baut sich eine neue Existenz mit einer neuen Familie auf. Auch jetzt hat er schon wieder vorgesorgt...

Kritik

Mit dem Horrorthriller "Kill, Daddy, Kill" gelang Joseph Ruben ein großartiges Genrestück der 1980er Jahre. Nicht nur, dass die Spannung und die beklemmende Atmosphäre von der ersten bis zur letzten Minute aufrecht gehalten werden, die Geschichte überzeugt auch durch seine differenziert angelegten Charaktere. Wurden Serienmörder bis dahin oft lieblos, als tumbe Killer ohne Motivation dargestellt, zeigt sich hier der liebende und mordende Stiefvater als vielschichtige Persönlichkeit. Was er sucht, ist die perfekte Familie. Findet er sie nicht, wird sie getötet. Einfach, klar und zielstrebig. Seine Motivation für die Morde wird deutlich und ist in diesem Sinne eine ironische Anklage auf die bigotten, amerikanischen Vororte, wie es sie auch heute noch zuhauf gibt. Die Ironie einer nicht vorherrschenden Idylle kommt vollends zum Tragen. Dennoch entkommt der Zuschauer nicht dem Gefühl, bis zu einem gewissen Punkt mit dem Protagonisten Mitleid empfinden zu können. Dies ist vor allem der großartigen Leistung von Terry O'Quinn zu verdanken, der seiner Gestik und Mimik viele Facetten verleiht. Trotz der cineastischen Bedeutung von "Kill, Daddy, Kill", wurde der Film lange Zeit vergessen. Erst 2009 entstand ein durchaus erfolgreiches Remake ("Stepfather"), mit "Nip/Tuck - Schönheit hat ihren Preis"-Darsteller Dylan Walsh in der Hauptrolle.

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