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Niko, ein Rentier hebt ab

OriginaltitelNiko - Lentäjän poika
AlternativThe Way To The Stars; Niko & the Way to the Stars; Niko - Ein Rentier hebt ab
GenreAnimation/Trickfilm
Land & Jahr Finnland/Dänemark/Deutschland 2008
Kinostart05.11.2009 (Universum Film)
FSK & Länge ab 0 Jahren• 79 min.
RegieMichael Hegner, Kari Juusonen
Darsteller Barbara Schöneberger, Hannu-Pekka Björkman, Kari Hietalahti, Veikko Honkanen, Vuokko Hovatta, Olli Jantunen
Homepage http://www.nikomovie.com
http://www.niko-derfilm.de
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
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Redaktion:6.0

Film: Inhalt

Das kleine Rentier Niko ist überzeugt davon, eines Tages fliegen zu können, genau wie sein Vater der zusammen mit ausgesuchten Flugkünstlern den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die Lüfte zieht. Leider hat er seinen Vater noch nie gesehen, sondern nährt sich einzig von den Erzählungen seiner Mutter. Nichtsdestotrotz übt Niko regelmäßig im Beisein seines Freunds, dem Flughörnchen Julius - ohne jeglichen Erfolg. Das Tal in dem sie leben gilt als sicher, da die ausgehungerten Wölfe nichts von dessen Existenz wissen. Das ändert sich als Niko und Julius verbotenerweise außerhalb des Tals trainieren. Prompt machen sie Bekanntschaft mit einem hungrigen Erbfeind, der es zwar nicht schafft, sie zu verspeisen, fortan allerdings das Versteck der Rentiere kennt. Es dauert nicht lange, da macht sich ein ganzes Wolfsrudel auf dem Weg in das Tal. Niko und Konsorten müssen fliehen. Für den kleinen Rentierjungen gibt es nur ein Ziel: er will endlich seinen Vater finden! Für das Vorhaben muss er ins Land des Weihnachtsmannes, doch die Verfolger haben längst die Fährte aufgenommen.

Film: Kritik

Regisseur Michael Hegner und sein finnischer Kollege Kari Juusonen liefern einen Animationsfilm für das Fest der Liebe. Liebevoll ist auch die Geschichte vom kleinen Rentierjungen erzählt, sowie die Charaktergestaltung der Protagonisten, wenn man einmal von der bösen rentierhungrigen Wolfsbrut und deren hinterhältigem Gebaren absieht. Die dunkle verruchte Seite inmitten der schneebedeckten Landschaft tut dem Abenteuer dramaturgisch jedoch gut. Es fehlen die ganz großen Überraschungsmomente und damit bleibt "Niko, ein Rentier hebt ab" in der gewohnheitsmäßigen Tradition der Happy-End affinen Kinderanimationsfilme zur Weihnachtszeit. Die umtriebige Entertainerin Barbara Schöneberger leiht ihre Stimme dem selbstbewussten Wiesel-Mädchen Wilma und kommt damit auch sangesmäßig ausreichend zu Wort. Mit dem Titel Jingle Bells hat sie zudem das Schlusslied der deutschen Synchronfassung eingesungen. "Niko, ein Rentier hebt ab" ist ein unterhaltsames Kinovergnügen für den kleinen Filmfreund zur besinnlichen Weihnachtszeit.

Niko, ein Rentier hebt ab

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