| Originaltitel | Låt den rätte komma in | |
| Alternativ | Let the Right One In | |
| Genre | Horror | |
| Land & Jahr | Schweden 2008 | |
| Kinostart | 23.12.2008 (MFA+ Film Distribution) | |
| FSK & Länge | 114 min. | |
| Regie | Tomas Alfredson | |
| Darsteller | Kåre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar, Henrik Dahl, Karin Bergquist, Peter Carlberg | |
| Homepage |
http://www.lettherightoneinmovie.com |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:6.5
Anzahl User:2
Anzahl Userkommentare:2
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Der zwölfjährige Oskar (Kåre Hedebrant) wird oft von seinen Mitschülern gehänselt. Insgeheim schmiedet der introvertierte Junge perfide Rachepläne, hat zum Glück aber nicht den Mut, diese auch in die Tat umzusetzen. Einzig in der geheimnisvollen Eli (Lina Leandersson) findet der schüchterne Junge eine Seelenverwandte, doch die Eigenarten seiner Nachbarin machen ihn bald stutzig. So verträgt diese keinerlei Sonnenlicht und betritt einen Raum nur dann, wenn sie dazu eingeladen wird. Nicht genug der Rätsel, denn eines Tages wird in Blackeberg, einem kleinen Vorort von Stockholm, die Leiche eines Jungen gefunden. Da der Leichnam keinerlei Blut mehr enthält, geht die Polizei von einem Ritualmord aus. Der grausige Fund sorgt für ein großes Medienecho und Oskar verfolgt die Ereignisse gebannt vor dem Fernseher. Nach einer Weile steht er unausweichlich vor die Frage gestellt, was die chronisch bleichgesichtige Eli mit dem Tod des Jungen zu tun haben könnte? Ist sie etwa ein...
Der schwedische Regisseur Tomas Alfredson inszeniert einen vielfältigen Genremix aus Thriller, Romanze, Charakterstudie und Vampirfilm. Auf Grundlage des gleichnamigen Bestsellers von John Ajvide Lindqvist aus dem Jahr 2004, lief "So finster die Nacht" unter Anderem auf dem renommierten New Yorker Tribeca-Filmfestival von Robert De Niro. Auf besondere Art und Weise legt Alfredson in seiner Adaption den Fokus auf die Bildsprache, welche anhand semiromantischer Inhalte unterstützt wird. Das Werk präsentiert sich über weite Strecken dem interessierten Zuschauer in düsteres Licht getaucht. Wenig Actionsequenzen und das Auslassen klassischer Vampirfilmklischees prägen den Erzählstil. Mithilfe langer Einstellungen lässt Alfredson in ruhigem Erzähltempo ausreichend Platz für die Tristesse der schnöden Plattenbauten und des grauen Schulalltags.
