| Originaltitel | Shrek Forever After | |
| Alternativ | Shrek Goes Fourth: An IMAX 3D; Shrek Goes Fourth; Shrek 4 | |
| Genre | Animation/Trickfilm | |
| Land & Jahr | USA 2010 | |
| Kinostart | 30.06.2010 (Paramount Pictures) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 94 min. | |
| Regie | Mike Mitchell | |
| Darsteller | Cameron Diaz, Esther Schweins, Mike Myers, Sascha Hehn, Eddie Murphy, Antonio Banderas | |
| Homepage |
http://www.FürImmerShrek.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Noch keine Userkommentare Redaktion:7.0
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Shrek (Sascha Hehn) hat genug von dem geregelten und sehr anstrengenden Familienleben. Der grüne Oger will einfach wieder so frei und ungebunden leben wie vor seiner Hochzeit. Als er dem gerissenen Rumpelstilzchen (Bernhard Hoëcker) begegnet, lässt er sich auf einen folgenschweren Handel ein. Durch einen Zauber ist Shrek seine familiären Verpflichtungen los. Allerdings hat sich im Märchenland Weit, weit, weg auch alles andere verändert. Shrek ist seiner geliebten Fiona (Esther Schweins) nie begegnet. Auch seine Freunde erkennen ihn nicht. Zudem hat sich Rumpelstilzchen den Thron unter den Nagel gerissen und regiert das Land mit unbarmherziger harter Hand. Fiona hat derweil mit einigen anderen Ogern eine Widerstandsgruppe gegründet, um der Tyrannei ein Ende zu setzen. Während sich die grünen Wesen auf die große Schlacht vorbereiten, sucht Shrek nach einem Weg, die Veränderungen rückgängig zu machen. Um den Zauber zu brechen, muss sich Fiona allerdings innerhalb kürzester Zeit wieder in ihn verlieben. Das sollte doch nicht so schwer sein - oder doch?
Im vierten Teil der erfolgreichen Shrek-Reihe sieht sich der einst so schreckliche Oger mit einer tiefen Lebenskrise konfrontiert. Er lebt zwar glücklich an der Seite seine geliebten Frau Fiona und seiner drei Kinder. Doch das alltägliche Familienleben behagt dem abenteuerlustigen Oger bald gar nicht mehr. Auch leidet er darunter, dass sein einstiges Image des gefürchteten Brüllers mittlerweile zu einer Touristenattraktion verkommen ist. Lieber bringt er Angst und Schrecken über seine Mitmenschen und wälzt sich genüsslich im Schlamm, als neugierigen Kindern zur Belustigung sein Gebrüll um die Ohren zu hauen. Diese Ausgangsposition scheint ungewöhnlich für das sonst um Aktion und Tempo bemühte Shrek-Franchise.
Ist der vierte und laut den Machern letzte Teil der Animations-Reihe also ein existentielles Seelendrama? Weit gefehlt. Zum Glück bietet der reiche Märchenschatz der abendländischen Kultur genug Stoff, um auch der dritten Fortsetzung Abenteuer und Bewegung einzuhauchen. So landet Shrek aufgrund eines tückischen Handels mit dem fiesen Rumpelstilzchen in einer Parallelwelt, wo der Oger wieder ganz in seinem Element ist. Dieser dramaturgische Einfall fruchtet insofern, als er das neue Abenteuer des grünen Titelhelden glaubhaft motiviert. Auch werden dadurch Variationsmöglichkeiten und Abweichung von den gewohnten Rollenbildern gewährleistet. So ist der gestiefelte Kater hier nicht mehr der gewohnte Charmeur mit coolen Sprüchen und spanischem Akzent, sondern ein überfressenes Haustier, das kaum zur Bewegung fähig ist. Das neue Katerbild bietet sicherlich die witzigsten Momente des Films. Auch ist Fiona in "Für immer Shrek" nicht mehr eine zierliche Erscheinung, sondern eine furiose Amazonengestalt, die dem um sie erneut bemühten Shrek physisch weit überlegen ist.
Dass der vierte Teil der Reihe in 3D daherkommt, mag dem Zugeständnis an die 3D-Welle geschuldet sein. Dennoch gelingt es den Filmemachern durchaus, die stereoskopische Technik mit den einfallsreichen und spannenden Handlungselementen zu verquicken. Dass sich die Faszination von 3D zu keinem Zeitpunkt dem Zuschauer aufdrängt oder sich verselbstständigt, liegt auch an der Qualität des Films, die die Technik schon bald aus dem Blickfeld des Zuschauers geraten lässt.

"Hoëcker, Sie sind raus!" Viele kennen diesen Satz aus der Comedy-Serie "Switch". Hoëcker war im Sketch der kleine Mann am Tisch, der immer aus der Reihe... weiter