| Originaltitel | Georg Elser - Einer aus Deutschland | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | BRD/USA 1989 | |
| Kinostart | 19.10.1989 (novapool pictures) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 100 min. | |
| Regie | Klaus Maria Brandauer | |
| Darsteller | Klaus Maria Brandauer, Rebecca Miller, Brian Dennehy, Nigel Le Vaillant, Maggie O'Neill, Roger Ashton-Griffiths | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Der schwäbische Uhrmacher Georg Elser (Klaus Maria Brandauer) steht dem nationalsozialistischen Regime ablehnend gegenüber. Er hält den Krieg für falsch, verweigert den Hitlergruß. Elser will aktiven Widerstand leisten und beschließt, Adolf Hitler mit einer selbstgebauten Bombe zu töten. Er hofft, auf diese Weise das Ende des Krieges einzuleiten. Am 8. November 1939 ist es soweit: Der Führer hält anlässlich des Jahrestags seines Putschversuches von 1923 eine Rede im Münchener Bürgerbräukeller. Elser will die Situation nutzen. Es gelingt ihm, seine Bombe in der Nähe des Rednerpultes zu platzieren. Kurz bevor der Sprengsatz detoniert, verlässt Hitler jedoch den Saal und überlebt den Anschlag so. Elser wird gefasst und im Konzentrationslager Dachau interniert.
Bereits 1969 wurde Georg Elsers Bombenattentat in "Der Attentäter" von Rainer Erler und Hans Gottschalk verfilmt. Das Doku-Drama stützte sich vorwiegend auf die Verhörprotokolle. Als Vorlage für die Verfilmung von Klaus Maria Brandauers Regieerstling diente dagegen Stephen Sheppards Roman "The Artisan". Einige Nebengeschichten entsprechen nicht den historischen Fakten. Unter anderem baut Brandauer einen erfundenen Gegenspieler in die Handlung ein. Und auch die Beziehung zwischen Elser und einer Kellnerin des Bürgerbräukellers ist fiktiv. Regisseur und Hauptdarsteller Brandauer ist fasziniert davon, dass Elser ein unscheinbarer Mann mit einem unspektakulären Leben ist, der am Ende etwas Bedeutendes versucht. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet: Unter anderem erhielt es den Deutschen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis sowie den Gilde-Filmpreis.
