| Originaltitel | The Call | |
| Alternativ | The Hive | |
| Genre | Thriller | |
| Land & Jahr | USA 2013 | |
| Kinostart | 11.07.2013 (Universum Film) | |
| FSK & Länge | 94 min. | |
| Regie | Brad Anderson | |
| Darsteller | Halle Berry, Abigail Breslin, Morris Chestnut, Michael Eklund, David Otunga, Michael Imperioli | |
| Homepage |
http://www.call-movie.com http://www.thecall-film.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Jordan Turner (Halle Berry) arbeitet bei der Polizei-Notrufzentrale 911, wo sie eingehende Notrufe koordiniert. Bei einem fatalen Fehler vor einem halben Jahr ist ein Mädchen ums Leben gekommen ist. Jordan leidet immer noch an den traumatischen Folgen. Jetzt wird sie erneut mit einer ähnlichen Situation konfrontiert.
Eine junge Frau, Casey (Abigail Breslin) ruft aus dem Kofferraum eines Autos an - sie wird gerade von einem Mann entführt. Sämtliche Versuche Jordans, der verzweifelten Frau zu helfen schlagen fehl. Als die Polizei mit ihren Ermittlungen nicht vorankommt, handelt sie selbst. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn mit jeder verstrichenen Minute sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Casey gerettet wird.
In "The Call - Leg nicht auf!" nimmt sich Brad Anderson einer Randpersonalie an, die im Film nicht oft im Mittelpunkt der Handlung steht: des Telefonisten einer Notrufzentrale. Sonst immer am Rande eines Krimiplots positioniert, ist die von Halle Berry gespielte Notruf-Koordinatorin Dreh- und Angelpunkt des Action-Thrillers, der mit der Klaustrophobie zudem eine der menschlichen Urängste zum Thema hat.
Regisseur Brad Anderson hat sich mit dem beklemmenden Psychothriller "The Machinist - Der Maschinist" nicht nur als Genre-Experte entpuppt, sondern auch ein Händchen im Ausloten psychischer Abgründe bewiesen hat.
Einen psychischen Knacks hat auch die Hauptfigur in "The Call - Leg nicht auf!". Allerdings ist die Charakterzeichnung hier wesentlich geradliniger und transparenter gestaltet als in "Der Maschinist". Jordan Turner hat zwar nach einem folgenschweren Fehler ein Trauma erlitten, bekommt jedoch die Chance, ihre innere Verletzung zu überwinden. So gesehen, bewegt sich Andersons neuer Thriller auf dem Niveau der klassischen Erzählung Hollywoods, wo die Psyche schon immer am ehesten von der Aktion geheilt wurde.
