| Originaltitel | Whore's Glory | |
| Alternativ | Whore's Glory - Ein Triptychon | |
| Genre | Dokumentarfilm | |
| Land & Jahr | Deutschland/Österreich 2010 | |
| Kinostart | 29.09.2011 (DCM (Delphi Filmverleih)) | |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 118 min. | |
| Regie | Michael Glawogger | |
| Homepage |
http://www.glawogger.com/htm/main_pro... http://www.whoresglory.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
Noch keine Userbewertungen Noch keine Userkommentare Redaktion:7.0
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Ihre Schönheit ist ihr Kapital. Das gilt für alle Frauen, deren Alltag Michael Glawogger mit der Kamera dokumentiert. Immer wieder stellen sie ihr Aussehen in Frage. Egal ob in Thailand, Bangladesch oder Mexiko. Denn ohne ihre Schönheit und Jugend können sie kein Geld verdienen.
Als Prostituierte arbeiten sie in einem Milieu, welches viele mit Skepsis betrachten. Allerdings wird in der Dokumentation die Thematik nicht nur von außen gezeigt. Glawogger begleitet die Frauen in ihrem Alltag und lässt sie und andere Beteiligte - Freier, Zuhälter und Dienstälteste - zu Wort kommen. Dabei ist in Thailand der Umgang mit der Sexualität und Prostitution lockerer, als in Bangladesch und Mexiko. Das beruht unter anderem auf dem dort praktizierten Buddhismus, welcher der Sexualität offener gegenüber steht als der Islam oder das Christentum.
In der unterteilten Dokumentation portraitiert Michael Glawogger die Arbeitswelt der Prostituierten in drei Ländern. Dabei wird der Einfluss der Religionen deutlich, er zeigt, welchen Halt sie für die Frauen bedeuten. Buddhismus, Islam und Christentum begleiten sie bei ihrer Arbeit. Die Frauen beten für etwas Glück im Leben oder einfach für die jenseitige Erlösung.
Gemeinsam mit "Megacities" und "Workingman's Death" bildet die Dokumentation Glawoggers Trilogie über die Welt der Arbeit, in der er einen Blick auf die Globalisierung der Arbeitswelt wirft. In dem 2011 entstandenen "Whores' Glory" beschäftigt Glawogger sich mit dem sprichwörtlich ältesten Gewerbe der Menschheit. Dabei lässt er auch andere Beteiligte, wie die Freier zu Wort kommen, und ermöglicht so eine Sichtweise aus mehreren Perspektiven.
Das Werk ist weitgehend wertneutral gehalten und lässt jedem die Freiheit, sich sein eigenes Urteil über den Beruf und die Protagonistinnen zu bilden. Beeindruckende Bilder lassen den Zuschauer tief in das Rotlichtmilieu Thailands, Bangladeschs und Mexikos blicken.
