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Das verflixte 3. Jahr

OriginaltitelL'amour dure trois ans
AlternativDas verflixte dritte Jahr (Schreibweise)
GenreKomödie
Land & Jahr Frankreich 2011
Kinostart19.07.2012 (Prokino Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 97 min.
RegieFrédéric Beigbeder
Darsteller Gaspard Proust, Louise Bourgoin, Joey Starr, Jonathan Lambert, Frédérique Bel, Nicolas Bedos
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Film: Inhalt

Marc Marronnier (Gaspard Proust) ist ein erfolgreicher Literaturkritiker und Kolumnist des Nachtlebens der Stadt. Er hat eine tolle Wohnung in Paris und eine bezaubernde Frau (Elisa Sednaoui). Doch dann ist das große Glück vorbei. Die Scheidung stürzt den ohnehin sehr zynischen Marc in eine tiefe Krise. Sein ganzer Frust kanalisiert er in dem Buch "Das verflixte 3. Jahr" - Eine Abhandlung über die Unmöglichkeit der Liebe, die er unter einem Pseudonym veröffentlicht.

Nach seiner These lässt sich die Liebe in drei Phasen einteilen: "Im ersten Jahr kauft man die Möbel. Im zweiten Jahr stellt man sie um. Im dritten Jahr teilt man sie auf." Just in dem Moment, als sich das Werk zum literarischen Erfolg entwickelt, trifft Marc auf seine große Liebe. Dummerweise ist Alice (Louise Bourgoin) die Frau seines Cousins. Mark beschließt, um seine Liebe zu kämpfen und wandelt sich in kürzester Zeit vom Zyniker zum Romantiker. Doch was wenn rauskommt, dass er der Autor des zynischen Ratgebers ist?

Film: Kritik

Frédéric Beigbeder ist in der französischen Literaturszene ein Star. Seine Werke "Der romantische Egoist", "Ein französischer Roman" und "39,90-Neununddreißigneunzig" sind große Erfolge. Letzterer wurde bereits für das Kino adaptiert. Mit "Das verflixte 3. Jahr" inszeniert der Autor nun seine erste Regiearbeit. Als literarische Vorlage dient ihm sein eigener Roman "Die Liebe währt drei Jahre". Wie seine anderen Romane ist auch dieser autobiografisch gefärbt. In "39,90" hatte er seine Erfahrungen in der Werbebranche verarbeitet, in "Die Liebe währt drei Jahre" widmet sich Beigbeder dem Literaturbetrieb. Über seine Hauptfigur sagt er in den Pressematerialien: "Marc Marronnier, das bin ich. Nur noch viel schlimmer!"

Die Hauptrollen werden von Gaspard Proust und Louise Bourgoin gespielt. Der Stand-up-Comedian und die Schauspielerin ("Adèle und das Geheimnis des Pharaos") waren Beigbeders Wunschkandidaten. Für die Figur der Verlegerin Francesca Vernesi, gespielt von Valérie Lemercier, ließ er sich von seinem eigenen Verleger inspirieren. Für den Film adaptierte er seinen Roman nicht Zeile für Zeile, sondern erweiterte die Geschichte großzügig. Das zog sich während der Dreharbeiten fort. Beigbeder animierte seine Schauspieler geradezu, sich nicht sklavisch an das Drehbuch zu halten. "Auf dem Filmset, hab ich mich von meinen Leuten überraschen lassen. Je 'zufälliger' sich die Sache entwickelte, desto glücklicher war ich." Vielleicht wird der Film deshalb von der französischen Kritik als gelungenste Komödie des Sommers gefeiert.

Das verflixte 3. Jahr

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