| Originaltitel | Oma & Bella | |
| Genre | Dokumentarfilm | |
| Land & Jahr | Deutschland/USA 2012 | |
| Kinostart | 23.08.2012 (Salzgeber & Co. Medien) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 76 min. | |
| Regie | Alexa Karolinski | |
| Darsteller | Regina Karolinski, Bella Katz | |
| Homepage |
http://www.omaandbella.com |
|
| Links | IMDB | |
|
Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.0
Anzahl User:1
Anzahl Userkommentare:1
| ||
Die beiden über 80-jährigen Freundinnen Regina Karolinski und Bella Katz teilen sich seit fünf Jahren eine gemeinsame Wohnung in Berlin Charlottenburg. Die Jüdinnen sind seit Jahrzehnten befreundet und schauen auf eine bewegte Vergangenheit zurück.
Beide überlebten während dem Nationalsozialismus die Deportation in ein Konzentrationslager. Außerdem verbindet die Frauen ihre Leidenschaft für das Kochen. Dabei bevorzugen sie Gerichte aus ihrer Kindheit, um sich so auch an die positiven Erlebnisse zu erinnern. Eine weitere Gemeinsamkeit der betagten Damen ist ihr Humor, der sie mit voller Lebensfreude am Alltag teilhaben lässt.
In "Oma und Bella" portraitiert Regisseurin Alexa Karolinski die innige Freundschaft zwischen ihrer Großmutter Regina und deren Weggefährtin Bella Katz. Die Kamera begleitet die lebensfrohen Frauen durch den Alltag. Diese geben sich gerne ihrer Leidenschaft, dem Kochen hin. Dabei sinnieren sie auch schon mal über Vergangenheit und Gegenwart.
Regisseurin Karolinski hat die Dokumentation im Rahmen ihres Studiums an der New Yorker School of Visual Arts realisiert. Nach der Vorführung beim Jüdischen Filmfestival in Berlin merkte sie an, dass das Ausmaß des Holocausts nach wie vor unbegreiflich sei. Das zu vermitteln, wäre ihr Anliegen bei "Oma und Bella" gewesen. Zugleich solle der Film aber zeigen, dass die beiden Protagonistinnen das Leben mit viel Humor bestreiten.
