| Originaltitel | Global Viral - Die Virus Metapher | |
| Alternativ | Global Viral. Die Virus-Metapher | |
| Genre | Dokumentarfilm | |
| Land & Jahr | Deutschland 2010 | |
| Kinostart | 19.07.2012 (Déjà vu) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 80 min. | |
| Regie | Madeleine Dewald, Oliver Lammert | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Viren gibt es im biologischen, technischen und sprachlichen Kontext. Seit jeher wird die Menschheit von ihnen beeinflusst. Im Mittelalter sorgte die Pest dafür, dass die Bevölkerung zahlreicher Landstriche Europas massiv dezimiert wurde. Hartnäckige Virus-Erkrankungen sind auch heutzutage ernst zu nehmen.
Seit dem Computerzeitalter haben wir noch eine neue Form von Viren dazubekommen, die erheblichen Schaden anrichten können. Viren können aber auch in der Kommunikation als Metapher gesehen werden. So können aussagekräftige Ideen und Worte schnell von einem Vordenker auf die ganze Gesellschaft überspringen. Für jedes Problem wird aber auch einer Lösung gesucht. So sind Wissenschaftler diverser Fakultäten auf der Suche schadhaften Viren Paroli bieten zu können.
Madeleine Dewald und Oliver Lammert untersuchen in "Global Viral - Die Virus Metapher" die vielfältige Bedeutung von Viren in den verschiedensten Bereichen. Dabei kommen Experten aus jedem Virenrelevanten Feld zu Wort, um dem Zuschauer die Komplexität des Begriffs näher zu bringen. Der deutsche Virologe Reinhard Kurth klärt über die Gefahren von biologischen Viren für die menschliche Gattung auf.
Dass sich unsere Gesellschaft auch selbst in Gefahr bringt, betont Greenpeace-Aktivist Jan van Aken, wenn er über Biowaffen spricht. Über Viren im technischen Bereich diskutiert der Chaos Computer Club, während der Germanist und Philosoph Manfred Geier den sprachlichen Kontext untersucht.
