© Concorde Filmverleih
"Für manche bin ich Bella Swan"
Kristen Stewarts seltsame Begegnung
Kristen Stewart spielt in "
Twilight - Biss zum Morgengrauen" die weibliche Hauptrolle. Die Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen und einem Vampir beruht auf dem gleichnamigen Bestseller von
Stephenie Meyer. Bereits als Zwölfjährige spielte Stewart an der Seite von
Jodie Foster im Thriller "
Panic Room". Seither hatte sie zahlreiche kleinere Rollen. Mit Bella kommt nun der große Durchbruch für die 18-Jährige. Im Interview zeigte sie sich vom Starrummel jedoch gänzlich unbeeindruckt.
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Twilight - Biss zum Morgengrauen
Ricore: Sie sind viel unterwegs. Wissen Sie immer, in welcher Stadt sie gerade sind?
Kristen Stewart: Diesmal ist es nicht so viel. Wir sind nur in drei Städten. Nach München kommt Paris. Zuvor waren wir in London.
Ricore: Haben Sie den Roman von Stephenie Meyer vor Drehstart gelesen?
Stewart: Ich habe ihn gelesen, nachdem ich die Rolle bekam. In Amerika sind die Bücher sehr bekannt. Ich habe keine Ahnung, wie ich den Hype verpassen konnte. Dabei gehe ich häufig in Buchhandlungen. Ich verstehe auch nicht, warum es so stark auf Jugendliche bezogen wird. Die Romane sprechen auch Frauen an.
Ricore: Erinnern Sie sich noch an Ihre Empfindungen beim ersten Lesen?
Stewart: Das Faszinierende ist, dass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man selbst Bella. Aber es gibt viele feministische Gruppen, die der Meinung sind, dass Bella eine schwächliche Figur sei. Das sehe ich anders. Denn auf der einen Seite steht dieser starke und alte Vampir, der sich seiner Gefühle so unsicher ist und nicht weiß, ob alles richtig ist, was er tut. Dem gegenüber steht Bella, die sich ihrer Gefühle 100 Prozent sicher ist, obwohl sie nicht weiß, worauf sie sich einlässt. Aber sie vertraut sich selbst. Ich halte sie für sehr stark. "Twilight" ist für mich die ultimative Liebesgeschichte.