© Paramount Pictures
"Ein bisschen Eitelkeit würde ganz gut tun"
Hilary Swank über starke Frauen
Die zweifache Oscar-Gewinnerin
Hilary Swank ("
Million Dollar Baby", "
Boys Don't Cry") fliegt in ihrem neuen Projekt über den Wolken. Als Amelia Earhart setzt sie sich in der Filmbiografie "
Amelia" über gesellschaftliche Konventionen hinweg und wird zur ersten weiblichen Pilotin der USA. An ihrer Seite spielen
Richard Gere und
Ewan McGregor. Im Interview spricht Hilary mit uns auch über die Bedeutung von guten Vorbildern und ihre kurzen Haare.
© 20th Century Fox
Selbstbewusst zeigt sich Hilary Swank als Flugpionierin Amelia
Ricore: In Ihrem neuen Film "Amelia" gibt es eine Szene, in der Sie mit voller Überzeugung sagen, was Ihr Traum ist. Kennen Sie einen solchen Moment aus Ihrem Leben?
Hilary Swank: Ja, das war im Alter von neun Jahren.
Ricore: Würden Sie sich als ebenso abenteuerlustig beschreiben, wie Amelia im Film ist?
Swank: Auf jeden Fall. Meine Karriere fühlt sich an, als wären es hunderte. Ich lerne wie man fliegt, wie man boxt, wie man unterrichtet. Ich habe die Möglichkeit, all diese Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln, das ist unglaublich.
Ricore: Glauben Sie, dass Hollywood Angst vor starken Frauen hat?
Swank: Ich bin mir nicht sicher, ob das so ist. Zwar glaube ich, dass starke Frauen in Hollywood erfolgreich sind, dennoch ist es im Allgemeinen wohl so, dass die Kraft einer Frau Angst einflößend wirken kann.
Ricore: Haben Sie das Gefühl insbesondere Männer mit Ihrer Kraft zu erschrecken?
Swank: Das glaube ich nicht. Männer lassen sich von mir nicht einschüchtern, schon gar nicht die in meinem persönlichen Umfeld.