© Universal Pictures (UPI)
Liebe und Leben neu definiert
Jennifer Lopez im Mutterglück
Jennifer Lopez ist nicht mehr dieselbe. Seit der Geburt ihrer Zwillinge sieht sie das Leben auf andere Weise, erzählt sie im Interview mit
Filmreporter.de. Schwangerschaft und Familienplanung sind auch die bestimmenden Themen ihrer Komödie "
Was passiert, wenn's passiert ist". Passend zum Film sinniert die Schauspielerin und Sängerin über ihr Leben als Mutter und die Auswirkungen auf ihre Karriere.
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Was passiert, wenn's passiert ist
Ricore: Ihr Charakter in "Was passiert, wenn's passiert ist" will ein Kind adoptieren. Haben Sie selbst schon mal eine Adoption in Erwägung gezogen?
Jennifer Lopez: Ich sage Ihnen, wenn man diese kleinen Babys sieht, will man sie am liebsten mit nach Hause nehmen und zu einem Teil der Familie machen. Absolut!
Ricore: Im Film geht es um die Herausforderungen der Schwangerschaft. Wie war das bei Ihnen?
Lopez: Meine Schwangerschaft? Frauen werden mich für diese Aussage hassen, doch bei mir verlief alles ziemlich unkompliziert. Bis zu meinem sechsten Monat war ich auf Tour. Allerdings wurden meine Nase und Füße größer, während ich schwanger war. Es heißt auch, dass das Gehirn schrumpft. Das habe ich auch so empfunden. Ich vergaß die Texte meiner eigenen Songs [lacht].
Ricore: Sie sind nun alleinerziehende Mutter. Wie kriegen Sie das hin?
Lopez: Ich habe das Glück, von allen Seiten Hilfe zu bekommen. Meine Familie unterstützt mich. Doch es ist nicht einfach, man muss viele Dinge auf einmal unter einen Hut kriegen.
Ricore: Fühlen Sie sich manchmal schuldig, wenn Sie zur Arbeit gehen und die Kinder zurücklassen müssen?
Lopez: Die ganze Zeit! Es ist furchtbar, ich fühle mich dann, als wäre ich eine schreckliche Mutter. Inzwischen sagen sie mir, dass ich nicht zur Arbeit gehen solle. Das macht es noch schlimmer.
Ricore: Zur Zeit scheinen Sie als Schauspielerin und Sängerin so beschäftigt zu sein, wie nie zuvor.
Lopez: Ja, ich arbeite gerne [lacht]. Doch meine Philosophie als Mutter ist: meine Kinder sind immer an erster Stelle. Solange ich diesem Grundsatz treu bleibe, wird es uns gut gehen.