| Originaltitel | Revanche | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Österreich 2008 | |
| Verleih ab | 02.10.2009 (Filmgalerie 451) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 121 min. | |
| Regie | Götz Spielmann | |
| Darsteller | Johannes Krisch, Irina Potapenko, Michael-Joachim Heiss, Andreas Lust, Hanno Pöschl, Ursula Strauss | |
| Homepage |
http://www.revanche.at |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Anzahl User:3
Anzahl Userkommentare:3
Redaktion:7.0
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Making Of • Interviews • Fotogalerien • Trailer
Tamara (Irina Potapenko) und Alex (Johannes Krisch) schlagen sich im Wiener Rotlichtmilieu durch. Die ukrainische Prostituierte verdient ihr Geld im Cinderella, Alex ist der Handlanger von Bordellbesitzer Konecny (Hanno Pöschl). Die beiden sind ein Paar, dürfen ihre Beziehung aber nicht öffentlich ausleben. Im Milieu sind Liebesbeziehungen zwischen Angestellten nicht gerne gesehen. Als Tamara von ihrem Chef das Angebot bekommt, das Bordell zu verlassen um als Edelhure in einer vornehmen Wohnung zu arbeiten, spitzt sich die Situation zu. Konecny will Tamaras Nein nicht akzeptieren. Um sie umzustimmen lässt er sie von einem Freier misshandeln. An diesem Punkt reicht es Alex endgültig. Er will mit seiner Freundin ins Ausland fliehen, das nötige Startkapital soll ein Banküberfall in der Provinz einbringen. Auf der Flucht wird Tamara versehentlich von einer Kugel des Polizisten Robert (Andreas Lust) getroffen - sie stirbt. Alex versteckt sich auf dem Bauernhof seines Großvaters (Johannes Thanheiser) und lernt hier Roberts Frau Susanne (Ursula Strauss) kennen. Ergreift er die Chance, sich an dem Mörder seiner Geliebten zu rächen?
Regisseur und Drehbuchautor Götz Spielmann präsentiert dem Publikum zwei Stunden voller Emotionen und Spannung. Dabei verzichtet der Österreicher auf spektakuläre Effekte, erzählt seine Geschichte vielmehr leise und unaufdringlich. Das Drehbuch enthält einige großartige Dialoge und spielt gekonnt mit den wechselnden Täter- und Opferrollen. Die Darbietungen der Schauspieler überzeugen gleichermaßen. Johannes Krisch spielt die Rolle des eigentlich gutmütigen Kleinkriminellen mit Rachegelüsten hervorragend, Andreas Lust in seiner passiven Verzweiflung ist der gelungene Gegenpart. Besonders aber gefällt Johannes Thanheiser als Großvater Hausner, der inmitten der hoch kochenden Gefühle wie ein wohl tuender Ruhepol wirkt. Das packende Drama hat bereits einige internationale Preise ergattert und ist Österreichs Beitrag im Rennen um den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film 2009.
