Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe - 2011 - FILMREPORTER.de
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Film: Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe

                             
Medium: Kauf-DVD
OriginaltitelMännerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2011
Verkaufsstart    30.03.2012 (Warner Home Video)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 108 min.
RegieSimon Verhoeven
DarstellerTil Schweiger, Florian David Fitz, Jana Pallaske, Nadja Uhl, Justus von Dohnányi, Wotan Wilke Möhring
Homepage http://wwws.warnerbros.de/maennerherzen
Links IMDB
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DVD Extras

Making-of MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ GANZ GROSSE LIEBE • Deleted Scenes • Outtakes • Musikvideo "Positive Energie" von Bruce Berger • Musikvideo "Brighter than the Sun" von Colbie Caillat • Kinotrailer • Kinoteaser

Inhalt

Mit "Die ganz, ganz große Liebe", dem neuen Lied von Schlagerstar Bruce Berger (Justus von Dohnányi) beginnt ein neues Kapitel. Es knüpft nahtlos an die Geschehnissen von "Männerherzen" an. Jerome (Til Schweiger) gönnt sich Ferien bei seinen Eltern auf dem Land und verliebt sich Hals über Kopf. Derweil verfällt Bruce dem Jugendwahn und entdeckt das Internet als neue Plattform für seine Musik. Bei der Umsetzung seiner Idee sollen ihm auf Anraten Philips (Maxim Mehmet) dessen Frau, Günther (Christian Ulmen) und Niklas (Florian David Fitz) zur Seite stehen. Ein neues Plattenlabel wird so geboren.

An Alltagsroutine ist all dem nicht zu denken. Niklas versucht über Spacebook seine große Liebe Maria (Inez Björg David) zu finden. Er tritt dafür in ihren Fanclub ein und hüpft dort von einem Fettnäpfchen in den nächsten. Philips Bio-Fastfood-Cafés "Life" läuft super. Jedoch überfordert ihn die Nachricht, dass er Vater von Zwillingen wird. Günther versucht derzeit seine Schlafzimmerprobleme in den Griff zu bekommen und bittet dabei Jerome um Hilfe. Bei diesem hat sich unterdessen Bruce einquartiert. Er kämpft gegen einen Plagiator, der sich zudem als Verlobter von Jeromes neuer Flamme herausstellt.

Kritik

"Männerherzen … und die ganz, ganz große Liebe" blickt wie Vorgänger "Männerherzen" mit einem humorvollen Blick auf männliche Befindlichkeiten. Gelungen nimmt Simon Verhoeven ("Stellungswechsel") in Episoden das Verhalten von Männern aufs Korn, ohne den Respekt vor seinen Figuren zu verlieren. Vor allem die Situationskomik funktioniert sehr gut. Die Komödie hat allerdings zwei Probleme: Den Plot kennt man schon aus dem Vorgänger. Neue Themen werden nicht angesprochen. Außerdem hat Verhoeven zu viele Figuren angelegt. Dies führt dazu, dass einzelne Handlungsstränge viel zu kurz aufgebaut werden und die Szenen fast sinnfrei aneinander gereiht wirken. Die Figuren bleiben so eindimensional, ihr Verhalten ist selten nachvollziehbar. Dies ist schade, zumal die Komödie bis in die Nebenrollen prominent besetzt ist.

Vor allem das verschenkte Potential von Michael Mendl ("Wunderkinder") und Samuel Finzi ("Kokowääh") ist zu beklagen. Wirklich gut gezeichnet ist Schlagersänger Bruce Berger. Er dient als Verbindungsglied zwischen den Episoden und wird von Justus von Dohnányi (“Das Experiment“) glänzend verkörpert. Noch stärker als im ersten Teil, reizt der Schauspieler die Extreme seiner Figur aus. Verhoevens Komödien-Fortsetzung ist technisch gelungen, wirkt aber uninspiriert.

Die Impressionen Berlins sind schön und machen Lust die Stadt zu besuchen. Allerdings sind sie schlecht in die Handlung eingebunden und nahezu identisch mit denen aus “Männerherzen“. Die musikalische Untermalung passen zwar, sind jedoch klischeehaft und verschwimmen zu einem Klangteppich ohne Wiedererkennungswert. "Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe" ist wie eine Kopie des ersten Teils. Die einzige wirkliche Veränderung ist, dass von Dohnányis Figur nun wesentlich mehr Raum bekommen hat. Deshalb ist Verhoevens Komödien-Fortsetzung denjenigen zu empfehlen, denen der erste Teil gefallen hat.

Männerherzen ... und die ganz, ganz große Liebe

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