| Originaltitel | Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith | |
| Alternativ | Star Wars: Episode 3 - Die Rache der Sith | |
| Genre | Science Fiction, Abenteuer | |
| Land & Jahr | USA 2005 | |
| Kinostart | 19.05.2005 (20th Century Fox) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 140 min. | |
| Regie | George Lucas | |
| Darsteller | Ewan McGregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Ian McDiarmid, Samuel L. Jackson, Christopher Lee | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.0
Anzahl User:20
Anzahl Userkommentare:3
Redaktion:6.0
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Drei Jahre nach der Schlacht von Geonosis und zahllosen verlustreichen Gefechten neigen sich die Klon-Kriege dem Ende. Die meisten Separatisten-Führer sind gefallen oder in Gefangenschaft. Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor), mittlerweile zum General ernannt, wird vom Jedi Rat der Republik mit der schwierigen Mission beauftragt zwei gefährliche Separatisten dingfest zu machen. Dem sich versteckt haltende Graf Dooku (Christopher Lee) und dem niederträchtigen Kommandeur der Droiden-Armee, General Grievous soll das Handwerk gelegt werden. Beide sollen sich einem Kriegsgericht stellen. Derweil intrigiert der korrupte Kanzler Plapatine (Ian McDiarmid) auf Coruscant, dem Herz der Republik und formt sie nach seinen finsteren Absichten zum Galaktischen Imperium.
Anakin Skywalker (Hayden Christensen) zählt dabei zu seinen engsten Verbündeten. Ihn führt Palpatine in die höheren Künste der dunklen Macht ein - zu welchem Preis, erkennt der junge Skywalker viel zu spät. Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman), die mit Skywalker heimlich verheiratet ist und ein Kind von ihm erwartet, entdeckt zu spät, was ihr Mann für eine gefährliche Wandlung vollzieht. Selbst sie muss vor dem seelenlos gewordenen Darth Vader flüchten.
Das George-Lucas-Imperium holt zum finalen Schlag aus: sein Bindeglied zwischen erster und zweiter Trilogie hat drei Jahre auf sich warten lassen. Das monumentale Opus schließt die Lücke zwischen "Star Wars Episode II - Angriff der Klonkrieger" und "Star Wars Episode IV - Eine neue Hoffnung", die 1977 unter dem ursprünglichen deutschen Titel "Krieg der Sterne" Kinogeschichte schrieb und alsbald im filmischen Pantheon einschwebte. Fast 28 Jahre nach dem Originalstart hat Lucas nun die schwere Aufgabe, alle Handlungsfäden zu verknüpfen und eine schlüssige Erklärung abzuliefern, wie aus dem süßen und begabten Jedi-Novizen Anakin Skywalker der finstere Imperator Darth Vader wird. Die letzten beiden Episoden konnten zwar tricktechnisch Maßstäbe setzen, ließen aber inhaltlich zu wünschen übrig.
Wie ein David Lean der Science-Fiction verknüpft Lucas große Gefühle und private Schicksale, die im Sturm der galaktischen Revolutionen verweht zu werden drohen. Ob ihm das überzeugend gelingt, entzweit die gigantische Fangemeinde. Aber der Mythos ist immer größer als der Film und auch die als schwachbrüstig geschmähte "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" hat den Nimbus der weit entfernten Galaxie nicht schmälern können.

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