Anamorph - Die Kunst zu töten - 2007 - FILMREPORTER.de
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Film: Anamorph - Die Kunst zu töten

OriginaltitelAnamorph
GenreThriller
Land & Jahr USA 2007
FSK & Länge 107 min.
RegieHenry Miller
DarstellerWillem Dafoe, Scott Speedman, Peter Stormare, Clea DuVall, James Rebhorn, Amy Carlson
Links IMDB

Inhalt

Nach der Aufdeckung einer grausamen Mordserie wollte Detektiv Stan Aubray (Willem Dafoe) seine Polizeikarriere eigentlich beenden. Psychopath "Onkel Eddie" wurde bei der Festnahme erschossen, doch die Erinnerung an die verunstalteten Opfer lässt den Ermittler selbst fünf Jahre nach dem schrecklichen Geschehen nicht los. Als er zu einem merkwürdigen Fall hinzugezogen wird, willigt er ein, denn die Handschrift des Täters erinnert fatalerweise an den damaligen Psychopathen. Die Inszenierung des Verbrechens deutet auf einen Nachahmungstäter hin. Der Täter verwandelt den Tatort in ein bizarres, grausiges Kunstwerk. Zusammen mit seinem Kollegen Carl Uffner (Scott Speedman) untersucht Aubray die Blutspur. Langsam werden Zweifel wach, ob vor fünf Jahren der richtige Mann in die Fänge der Polizei geriet. Als sein Ex-Partner dem Täter zum Opfer fällt, wird Stan klar, dass er als nächster an der Reihe ist.

Kritik

Anfangs erinnert "Anamorph - Die Kunst zu töten" an Psychothriller wie "Sieben" oder "Der Knochenjäger". Man würde Henry Miller jedoch Unrecht tun, wenn man die Kritik bei den Gemeinsamkeiten ansetzt. Der Regisseur schafft eine eigenwillige Atmosphäre zwischen Gruseleffekten und Sarkasmus. Ihren Teil dazu tragen die recht unterschiedlichen Figuren, die Polizisten Stan und Carl bei. Willem Dafoe überzeugt in der Rolle des schweigsamen, etwas pedantischen Ermittlers, während Scott Speedman mit seinem dynamischen Auftreten für die notwendige Action sorgt. Die Figurenkonstellation ist generell sehr gelungen, der Verdacht wechselt von einem schrägen Charakter zum nächsten. Durch die intelligente Handlung ist es dem Regisseur gelungen, Spannung und Horrorfeeling aufzubauen. Der Titel bezieht sich auf ein beliebtes Stilmittel aus der Renaissance - die anamorphotische Malerei. Hierbei wurden die Bilder nur aus bestimmten Perspektiven oder durch spezielle Objektive unverzerrt sichtbar. Wahrnehmung und Wahrheit als Werkzeuge eines grausigen Spiels.

Anamorph - Die Kunst zu töten

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Bewertung
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3,0 10 (2 User)
6,0 (Filmreporter)
Anzahl Userkommentare: 1

Meinungen

Komisch
Die Story ist nicht gerade neu, aber grundsätzlich interessant und man sieht dem Film an, dass da Könner am Werk waren. Daher finde ich es geradezu verstörend, dass... mehr
25.12.2010 09:17 Uhr - Zausel

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Anfangs erinnert "Anamorph - Die Kunst zu töten" an Psychothriller wie "Sieben" oder "Der Knochenjäger". Man würde Henry Miller jedoch Unrecht tun, wenn man die Kritik bei... mehr
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