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Moonrise Kingdom

OriginaltitelMoonrise Kingdom
GenreDrama
Land & Jahr USA 2012
Kinostart25.05.2012 (TOBIS Film)
FSK & Länge 94 min.
RegieWes Anderson
Darsteller Bruce Willis, Edward Norton, Bill Murray, Tilda Swinton, Harvey Keitel, Frances McDormand
Homepage http://www.moonrisekingdom.com
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
User:6.0
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Film: Inhalt

Eine kleine Insel irgendwo an der Küste Neuenglands im Sommer 1965: Oberpfadfinder Ward (Edward Norton) bemüht sich, seine Schützlinge zusammenzuhalten. Zur gleichen Zeit bricht auf der anderen Seite des beschaulichen Ortes das Chaos aus. Hier lebt das Ehepaar Bishop (Bill Murray und Frances McDormand) mit drei Söhnen und der eigenwilligen Tochter Suzy (Kara Hayward).

Diese hält es zu Hause nicht mehr aus und reißt mit ihrem heimlichen Freund Sam (Jared Gilman) aus. Nun gilt es alles in Bewegung setzen, um die rebellischen Kinder wieder einzufangen. Doch das ist gar nicht so einfach. Der mit der Suche beauftragte Sheriff (Bruce Willis) hat ausgerechnet mit Frau Bishop ein Verhältnis, was die chaotischen Lage noch komplizierter macht. Dann ist da ja auch noch die Mitarbeiterin des Jugendamts (Tilda Swinton). Auch sie hat ein Interesse daran, den entflohenen Jungen zu finden.

Film: Kritik

Wes Andersons Komödie ist im Jahr 1965 angesiedelt. Sie lebt ganz von dieser Atmosphäre, welche von der Inszenierung im Sepia-Kolorit noch verstärkt wird. Daneben zeichnet sich "Moonrise Kingdom" durch den für Anderson typischen skurrilen Humor aus. Dabei vertraut der Regisseur vor allem der Präsenz von Bill Murray, mit dem er bereits in "Die Royal Tenenbaums" und "Die Tiefseetaucher" für absurde Situationen sorgte.

Wie feinfühlig Anderson bei der Besetzung seiner Rollen vorgeht, merkt man auch an Frances McDormand, die sich nicht nur in Ethan und Joel Coens "Fargo" als Expertin für das Skurrile erwiesen hat. Auch Bruce Willis kann sich problemlos in dieser Riege ausgezeichneter Komödianten einreihen, hat er in seiner Karriere doch schon des Öfteren sein Gespür für Selbstironie bewiesen - so in "R.E.D. - Älter.Härter.Besser". Bemerkenswert ist die Entscheidung Andersons, eine tragende Rolle mit Edward Norton zu besetzen. Wenn dieser Charakterdarsteller auf den ersten Blick auch nicht in das filmische Universum des Regisseurs passen mag, so gilt für Anderson der gleiche Grundsatz, der auch für Quentin Tarantinos großartige Casting-Politik gilt: Was nicht passt, wird eben passend gemacht.

Moonrise Kingdom

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