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Superstar aus Downunder
Nicole Kidman hat's geschafft
Lauren Bacall äußerte nach den Dreharbeiten zu "
Birth" über ihre Filmpartnerin
Nicole Kidman: "Sie ist eine fabelhafte Schauspielerin, aber sie ist keine Legende. Dafür ist es noch zu früh!" Das ist bestimmt richtig, aber trotzdem hat es Nicole Kidman geschafft. Sie avancierte in den vergangenen Jahren zu einem der größten Hollywood-Stars der Gegenwart. Auch privat hat sie ihr Glück gefunden. Nach der Scheidung von
Tom Cruise im Jahr 2000, dichtete ihr die Presse zahlreiche Affären an. Ihre Heirat mit dem Country-Sänger
Keith Urban im Dezember 2006 ließ alle Stimmen verstummen.
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Nicole Kidman in "The Hours"
"Das Leben ist eine Reise, die irgendwann endet, und man muss sich darauf konzentrieren, sein Leben so voll und gut zu leben wie möglich. Und es schaffen, dass man sich mehr an die Liebe erinnert als an die Schmerzen." Diese Antwort gab uns Nicole Kidman im Interview zu der Literaturverfilmung "
The Hours" auf die Frage, wie sie mit dem Thema Tod umgehe.
Zu Beginn der Dreharbeiten des Dramas im Jahr 2001 stand die kühle Schönheit vor den Trümmern ihres eigenen Lebens. Ihre zehnjährige Ehe mit Superstar
Tom Cruise war gescheitert. Nach der überraschenden "Blitzscheidung" gab ihr Ex-Ehemann bald seine Liaison zu seiner damaligen Filmpartnerin
Penélope Cruz bekannt. Noch im selben Jahr erlitt Nicole Kidman eine Fehlgeburt. Von den schweren Schicksalsschlägen erschüttert, suchte sie Zuflucht in ihrer australischen Heimat.
Szene mit Tom Cruis aus "Eyes Wide Shut"
Viele ihrer Freunde hatten sie vor einer Ehe mit Tom Cruise gewarnt - sie würde immer in dessen Schatten stehen. Doch sie glaubte an die große Liebe und so avancierten sie zum Traumpaar Hollywoods. Das Paar adoptierte zwei Kinder, Isabella und Conner, und das Familienidyll schien perfekt. Auch vor der Kamera mimten Kidman und Cruise bis zu ihrem gemeinsamen Auftritt in
Stanley Kubricks letztem Werk "
Eyes Wide Shut" das glückliche Liebespaar. Das Eifersuchtsdrama sollte ein sexueller Tabubrecher werden. Es enthielt Liebesszenen, die für Hollywood-Verhältnisse fast pornographisch waren. Am Set wollte sich zwischen dem Ehepaar jedoch kein Knistern einstellen. Kurz danach kam die Nachricht vom das Aus ihrer Ehe. Die Prophezeiung der Freunde schien sich zu bewahrheiten.
Nach diesem privaten Rückschlag befand sich Kidman am Scheideweg. Die Presse spekulierte über das endgültige Ende ihrer Karriere. Doch die Zukunft sollte sie eines Besseren belehren. Die australische Schauspielerin stieg zu einer der populärsten Darstellerinnen des internationalen Kinos auf. Sie machte dabei einen persönlicher Wandel durch, der sich auch in der Wahl ihrer Rollen widerspiegelte. Kidman hatte ein Jahrzehnt dafür gekämpft, sich neben ihrem berühmten Mann einen Namen zu machen, doch sie wirkte immer etwas blass und schien im Rummel um Cruise unterzugehen. Dieser Eindruck verflüchtigte sich nach 2001 schnell. Kidmans Karriere blühte förmlich auf. Aus der kühlen und schüchternen Australierin wurde eine anerkannte Charakterdarstellerin. Mit der Rolle der selbstmörderischen Revoluzzerin Virginia Woolf in "The Hours" erreichte sie 2002 einen ersten beruflichen Höhepunkt. Für die überzeugende Darstellung wurde die Australierin mit einem Golden Globe sowie dem Oscar als beste Hauptdarstellerin belohnt.