© Universal Pictures
Maria Bello begeistert in Nebenrollen
Von der Notaufnahme ins Kino
George Clooney ist nicht der einzige, der die beliebte Krankenhausserie "
Emergency Room - Die Notaufnahme" als Sprungbrett für eine große Kinokarriere nutzen konnte. Auch Kollegin
Maria Bello gelang es, sich als Ärztin der Notaufnahme in die Herzen der Fernsehzuschauer zu spielen und sich für die Leinwand zu empfehlen. Die großen Hauptrollen bleiben im Moment noch aus, doch als Nebendarstellerin schafft sie es immer wieder, Filme zu veredeln und den Zuschauern mit ihrem eindringlichen Spiel zu überzeugen.
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Wunderschöne Maria Bello
Erste Erfolge im Fernsehen
Schon vor ihrem Engagement bei "Emergency Room" ergattert Maria Bello eine Rolle in einer Fernsehserie. Als Geheimagentin agiert die blonde Mimin in "
Mr. & Mrs. Smith" (1996) an der Seite von
Scott Bakula und beweist als toughe Geheimagentin, dass sie nicht nur gut aussieht, sondern auch ebenso schlagkräftig sein kann. Die Serie floppt und wird nach neun Episoden eingestellt. Der Grundstein für eine erfolgreiche Schauspielkarriere ist dennoch gelegt. Schon im darauffolgenden Jahr sieht man Bello zum ersten Mal in der wohl bekanntesten Notaufnahme der Fernsehwelt: Dabei wird sie von den "Emergency Room"-Produzenten zunächst für ein drei Episoden währendes Gastspiel verpflichtet. Als engagierte Kinderärztin Dr. Anna Del Amico kann sie die Macher der Serie jedoch von sich überzeugen, so dass man sie kurzerhand in die Riege der Hauptdarsteller aufnimmt. Der Darstellerin genügt es nicht, sich auf dem ersten Erfolg auszuruhen. Bereits nach einem Jahr legt sie den weißen Arztkittel ab, um sich nach neuen Herausforderungen umzuschauen. Klar ist für Maria, dass sie auf die große Leinwand will.
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Maria Bello bei der Premiere zu "Mumie 3" in Moskau
Von der Kinderärztin zur Prostituierten
Ein Jahr nach ihrem Ausstieg bei "Emergency Room" kann man die 1967 in Norristown, Pennsylvania geborene Schauspielerin an der Seite von
Mel Gibson im Thriller "
Payback" (1999) von einer anderen Seite sehen. Als Prostituierte Rosie unterstützt sie Gibson bei der Umsetzung seines Rachefeldzuges und verdreht so manchem männlichen Zuschauer den Kopf. In "
Coyote Ugly" (2000) stellt sie als Barbesitzerin mit Beschützerinstinkt die Kollegen des weiblichen Darsteller-Ensembles lässig in den Schatten und ist einer der wenigen Lichtblicke des seichten Filmes. Die Kritik ist von ihrem nuancierten Spiel, der selbst aus eher uninteressanteren Rollen etwas herausholt, angetan. Was ihr fehlt ist eine Produktion, die auch in punkto Drehbuch und Inszenierung künstlerisch zu überzeugen weiß.