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Harrison Ford lässt die Peitsche knallen
Steven Spielbergs Geheimwaffe
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Steven Spielberg
Filmreporter.de: Der vierte Teil der "Indiana-Jones"-Reihe spielt nicht mehr während des Zweiten Weltkriegs, sondern während des Kalten Krieges. Haben Sie den Schauplatz verlegt, weil Sie selbst Erfahrungen mit dem Kommunismus gemacht haben?
Steven Spielberg: Wir haben die Handlung hauptsächlich in die 1950er Jahre verlegt, weil zwischen den ersten "
Indiana-Jones"-Filmen und diesem 19 Jahre vergangen sind. Man kommt einfach rechnerisch auf die Zeit des Kalten Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Deshalb haben wir Charaktere entwickelt, die in dieses geopolitische Umfeld passen.
Filmreporter.de: Es war zu hören, Ihr Film werde nicht in der neuen digitalen Technik zu sehen sein. Warum wollten Sie das nicht?
Spielberg: Der Film wird in einigen Kinos digital zu sehen sein. Wir rechnen mit 300. Wenn man einen Film digital dreht und veröffentlicht, entstehen wunderbare Bilder. Die Aufnahmen sind sehr scharf. Aber wer auf Zelluloid dreht, wie ich das bei all meinen Filmen getan habe, sollte die Aufnahmen nicht in ein digitales Format übertragen. Es entsteht ein sehr viel schlechteres Ergebnis. Die Entscheidung, den Film auf herkömmliche Weise zeigen zu lassen, war also sehr einfach. Das digitale Kino ist aber unvermeidbar. Irgendwann werde ich auch so arbeiten müssen. Aber im Augenblick drehe ich lieber auf Film.