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Die 15-Meter-Mutantin
Diana Amft schreit nicht
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Monsters vs. Aliens
Ricore: Wie war das Vorsprechen zu der Synchronrolle in "Monsters vs. Aliens"?
Diana Amft: Das ist im Grunde genommen wie ein normales Vorsprechen, nur das es "voice test" genannt wird. Man lässt sie Kandidaten auf drei, vier Szenen sprechen und schaut, welche Stimme am besten zu der Figur passt.
Ricore: Hatten Sie vorher schon einen Eindruck von Reese Witherspoons Stimme bekommen, die die Hauptrolle Susan im Original spricht?
Amft: Ja. Beim Vorsprechen hört man zunächst das Original.
Ricore: Haben Sie eine Synchronausbildung?
Amft: Nein. Das war mein erster größerer Synchron-Auftrag. Ich habe eine Schauspielausbildung gemacht. Berufsbedingt synchronisiert man öfter, jedoch meist sich selbst. Ich habe vor Jahren bereits eine kleine Synchronstimme in "
Stuart Little" übernommen.
Ricore: Wie war die Entwicklung von "Stuart Little" zu jetzt?
Amft: Bei "Stuart Little" spielte ich einen kleinen Spatzen, jetzt ein gigantisch großes Mädchen. Da ist schon ein Unterschied festzustellen. Die Susan in "Monsters vs. Aliens" ist auch vom Umfang her eine wesentlich größere Rolle.
Ricore: Welche Eigenheiten von Reese Witherspoon zu Diana Amft waren schwer zu übersetzen?
Amft: Das war nicht wirklich problematisch. Ich finde die Verstimmlichung von Reese sehr gut. Sie war passenderweise sehr nah an der Vorstellung die ich eingebracht hätte. Ich habe mich am Original orientiert. Was sich ändert, ist nur die Sprachmelodie vom Amerikanischen ins Deutsche.