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Jack Sparrow für immer?
Johnny Depp wieder auf hoher See
Johnny Depp hat es geschafft. Der Darsteller hat sich einen festen Platz im Mainstream Hollywoods gesichert, ohne von seinem exzentrischen Rollenspektrum abzuweichen. Den geglückten Spagat verdankt er nicht zuletzt Pirat Jack Sparrow. Mit seiner unnachahmlichen Interpretation des schrägen Seeräubers hat Depp wesentlich dazu beigetragen, dass "
Fluch der Karibik" zu einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten wurde. Im Interview mit
Filmreporter.de spricht der talentierte Schauspieler über "
Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten 3D", die Zusammenarbeit mit
Penélope Cruz und seine Gemeinsamkeiten mit dem Spatzen.
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Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten 3D
Ricore: "Fluch der Karibik" ist eine große Attraktion in Disneyland. Wie fühlt es sich an, dort verewigt zu sein?
Johnny Depp: Es erweitert wirklich das Bewusstsein. Man könnte es noch psychedelischer gestalten, doch vermutlich sollte man dies nicht tun [lacht]. Aber die Idee ist sehr lustig. Wenn man durch diese Sektion geht und sich dann drei Mal sieht, ist das schon komisch.
Geoffrey Rush hatte eine ähnliche Erfahrung. Er sollte dort auch hingehen und sich ansehen. Es ist eine Ehre, dort präsentiert zu werden. Ein Projekt an dem du mitgewirkt hast, wird so zu einem ewigen Objekt.
Ricore: Was können Sie über Ihr nächstes Projekt "The Lone Ranger" und ihren Part Tonto erzählen?
Depp: Meinen Charakter kann man nicht mit meiner Rolle in "Fluch der Karibik" vergleichen, aber eine Beziehung gibt es schon. Bei beiden Figuren ist man von deren Absurdität fasziniert. Daher wird es ein wenig respektlos. Aber dies muss man auch sein, oder?
Ricore: Vor vielen Jahren sagten Sie, dass man an keinem Ihrer Filme jemals Geld verdienen wird. Fühlen Sie sich nun schuldig?
Depp: [lacht] Es liegt nicht an mir, ich habe mein Bestes gegeben. Bei meinem ersten Film hatte ich es darauf angelegt, gefeuert zu werden. Die Crew-Mitglieder haben es jedoch nicht fertig gebracht, mich zu feuern. Aber es ist interessant, nach 20 Jahren Karriere und lauter Fehltritte nun endlich Erfolg zu haben [lacht]. Das Verrückte ist, dass sich bei mir nie etwas verändert hat. Der Prozess ist derselbe wie eh und je. Dass sich Menschen dazu entschieden haben, einen Film zu sehen, in dem ich mitspiele, gehört zu meinen schockierendsten Erlebnissen überhaupt.