Interview

Channing Tatum bei Photocall zu "Für immer Liebe" in München
Stripper wird romantisch

Channing Tatums nackte Tatsachen

Die Zeiten als Stripper sind für Channing Tatum vorbei. Stattdessen hat sich der Nachwuchsdarsteller innerhalb weniger Jahre einen Namen in Hollywood gemacht. Seine romantische Seite zeigt Channing in "Für immer Liebe". In der Romanze versucht er mit allen Mitteln, das Herz von Rachel McAdams zu erobern. Im Interview mit Filmreporter.de erzählt er, wie er im wahren Leben seine romantische Ader zum Ausdruck bringt. Zudem wird klar, warum seine Zeiten als Stripper doch noch nicht ganz vorbei sind...
Von  Carlos Corbelle/Filmreporter.de,  8. Februar 2012

Für immer Liebe

Für immer Liebe

Ricore: Bei der Vergabe des Golden Globes für den besten Animationsfilm konnten Sie Steven Spielberg die Hand schütteln...

Channing Tatum: Ja, das hatte ich nicht erwartet. Ich war so nervös. Das war eine tolle Erfahrung.

Ricore: Wem würden Sie noch gerne persönlich begegnen?

Tatum: Es gibt so viele große Regisseure, etwa David Fincher oder Danny Boyle. Die Liste ist schier endlos.

Ricore: Ihre Zeit als Stripper wollten Sie von Nicolas Winding Refn verfilmen lassen.

Tatum: Ja, das wäre großartig gewesen, doch zu der Zeit hat er an "Drive" gearbeitet. Stattdessen habe ich es nun mit Steven Soderbergh gemacht, was auch nicht schlecht ist [lacht]. Nichtsdestotrotz würde ich liebend gern mit Nicolas arbeiten, ich habe alle seine Filme gesehen. Ich habe mich in "Bronson" verliebt und habe dann realisiert, dass ich auch schon "Pusher" gesehen hatte, lange bevor ich überhaupt geschauspielert habe. Er ist ein fantastischer Regisseur mit einer einzigartigen Handschrift.

Ricore: Wie ist die Zusammenarbeit mit Steven Soderbergh zustande gekommen?

Tatum: Ich habe in seinem Film "Haywire" eine kleine Rolle gespielt. Ich denke, dass er einer der größten Regisseure aller Zeiten ist und besonders für den Independentfilm große Bedeutung hat. Nach der Arbeit haben wir mal zusammen ein Bier getrunken und ich habe ihm dabei erzählt, dass ich mal Stripper war, etwa acht Monate lang, als ich 18, 19 Jahre alt war. Darauf sagte er, dass man daraus einen großartigen Film machen könnte. Ich dachte nicht wirklich, dass das möglich wäre. Doch dann las ich in einem Artikel, dass er daran interessiert wäre, bei dem Projekt Regie zu führen. Daraufhin trafen wir uns, aßen einen Hotdog und entschieden, den Film selbst zu finanzieren. Ich spiele die Hauptrolle und produziere und er führt Regie. Wir wollten es außerhalb des Studio-Systems machen, da es ein heikles Thema ist. Ich denke, Steven hat genug davon, sich von anderen Leuten sagen zu lassen, wie er seine Filme zu machen hat [lacht].

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