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© Constantin Film

Milk

OriginaltitelMilk
AlternativUntitled Harvey Milk Project (Arbeitstitel)
GenreBiographie, Drama
Land & JahrUSA 2008
Kinostart19.02.2009 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 128 min.
RegieGus van Sant
DarstellerSean Penn, Emile Hirsch, James Franco, Josh Brolin, Diego Luna, Brandon Boyce
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Inhalt/Kritik
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im Kino

Inhalt

An seinem vierzigsten Geburtstag erzählt Harvey Milk (Sean Penn) seinem späteren Lebensgefährten Scott Smith (James Franco), dass er nichts getan habe, worauf er stolz sei. Doch in den folgenden acht Jahren sollte er mehr erreichen, als mancher in seinem ganzen Leben. Anfang der siebziger Jahre zieht Harvey und Smith nach San Francisco. Das Paar eröffnet einen Fotoladen im hippen Stadtviertel "The Castro", das schnell zu einem beliebten Treffpunkt vieler Schwulen und Lesben wird. Die örtliche Polizei betreibt jedoch eine regelrechte Hatz auf Schwule. Milk entscheidet sich wegen der fortwährende Gewalt und Diskriminierung dazu, sich politisch zu engagieren. Er strebt eine politische Position an und scheitert dreimal, bevor ihm 1977 der Einzug in den Stadttrat von San Francisco gelingt. Nun ist Milks wichtigstes Ziel, eine politische Initiative namens Proposition 6 zu verhindern. Das Referendum konservativer Politiker und Bürger soll durch Berufsverbote sicherstellen, das schwule und lesbische Lehrer nicht unterrichten. Harvey und seine Mitstreiter lassen sich das nicht bieten, privat muss er jedoch mehrere Rückschläge einstecken. Nachdem seine Beziehung zu Smith an seinem politischen Engagement gescheitert ist, droht auch seine neue Liebe zu scheitern.

Kritik

Zu Beginn des Dramas zeigt Gus van Sant einen Originalnachrichtenbeitrag über die Ermordung des schwulen Politikers Harvey Milk. Van Sant und seinem Kameramann Harris Savides, gelingt es meisterhaft das Archivmaterial mit den Spielszenen zu verknüpfen. Sie nehmen uns auf eine Reise in das San Francisco der 1970er Jahre mit. So fällt es dem Zuschauer nicht schwer, sich der Geschichte hinzugeben. Sean Penn spielt Milk mit so viel Hingabe und Demut, dass man den Schauspieler komplett vergisst. Überhaupt ist die Ensembleleistung hervorzuheben. Die vornehmlich heterosexuellen Darsteller spielen, als wären sie kurz nach ihrem Coming-Out.

Katharina Gärtner/Filmreporter.de

Milk

Bewertung

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