Es ist wieder soweit. Schönheitschirurgen, Friseure und Juweliere bereiteten ihre Kundschaft seit Monaten auf ihren wohl wichtigsten Auftritt des Filmjahres vor: Das Cannes Filmfestival öffnet am Mittwoch, den 16. Mai 2007 seine Tore - zum 60. Mal! Die Côte d'Azur wird wieder zum Treffpunkt der Reichen und der Schönen aus der Filmbranche, vor allem zahlloser Persönlichkeiten aus Hollywood.
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Einem Schauspieler eine animalische Präsenz zu attestieren, kann problematisch sein. Nicht so sehr, weil dieser sich beleidigt fühlen könnte, sondern weil die Formulierung die übliche Diskriminierungs-Rhetorik auslösen dürfte. Denn der Schauspieler, um den es hier geht, ist schwarz. Forest Whitaker spielt einen der schlimmsten Diktatoren der jüngeren afrikanischen Geschichte: Idi Amin Dada hat geschätzte 300.000 Menschen auf dem Gewissen. Unschwer, sich vorzustellen, dass dessen Porträtierung als Monster Diskussionen um die Schuld des Westens an den vielen afrikanischen Tragödien auslösen wird.
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Schnelle Kugeln, kesse Sprüche
Killer kommt selten allein
Originelle Charaktere, sinnlose Gewalt und ein Bus voller Stars auf der Besetzungsliste, ist alles, was Regisseur Joe Carnahan braucht, um nach seinen düsteren Cop-Drama "Narc" erneut durchzustarten. Dabei scheint er es mit "Smokin' Aces" auf Quentin Tarantinos Erbe abgesehen und zu viele Guy Ritchie Dialoge verinnerlicht zu haben.
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In Berlins Ruinen
Vom Thriller zum Film Noir
Nicht nur deutsche Schauspieler sind momentan in Amerika sehr gefragt, auch deutsche Sujets werden verfilmt. Steven Soderbergh verfilmt Joseph Kanons Roman "In den Ruinen von Berlin". Die Story spielt nicht im heutigen Berlin, sondern dem von 1945. Aus einem verworrenen romantischen Thriller ist so ein Film Noir geworden, der mehr von seinem Hauptdarsteller (George Clooney), als von der Story lebt.
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Berliner Film-Märchen
Kein Problembär
Die Internationalen Filmfestspiele von Berlin, kurz Berlinale genannt, droht 2007 aus allen Nähten zu platzen. Unzählige Events und Empfänge, 400 Filme aus aller Welt, mehr als 19.000 Fachbesucher aus 120 Ländern und annähernd 4.000 akkreditierte Journalisten sorgen für eine wahre Mammutveranstaltung.
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Vom Elitären zum Publikumsmagnet
Die Macht der Studios
Die Oscarverleihung gehört zu den glamourösesten Veranstaltungen der Filmbranche. Doch die eigentlichen Bestrebungen der Gründungsväter der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" waren ganz andere. Die Studiobosse wollten mit dem Filmpreis ihre Machtposition sichern.
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Auf der Berlinale hat Angelina Jolie ihr nächstes Projekt bestätigt. Während der Pressekonferenz zu "In the Land of Blood and Honey" verriet sie, dass es ein Disney-Film wird. weiter
Christian Petzolds "Barbara" hat am 11. Februar 2012 Weltpremiere auf der Berlinale gefeiert. Das Drama mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld erntete begeisterten Beifall. weiter
Gestern wurde die Berlinale vor rund 1.600 Gästen mit "Leb wohl, meine Königin!" eröffnet. Das Drama mit Diane Kruger erhielt lediglich höflichen Applaus. weiter
Lea Michele ("Glee") ist im Gespräch für eine Rolle in der Verfilmung von "Spring Awakening". Im gleichnamigen Broadway Musical hat die Schauspielerin bereits mitgewirkt. weiter