© Prometheus Filmverleih
"Florida ist wahnsinnig langweilig"
Florian Panzner startet durch
"
Pink" ist nicht nur die englische Bezeichnung für die Farbe Rosa, welche
Florian Panzner nur bedingt mag, sondern auch der Titel seines neuen Films. Als einer der auserkorenen darf er darin um die Gunst von
Hannah Herzsprung als wählerische Dichterin buhlen. Mitten im Premieren-Stress und zwischen diversen Presseterminen nimmt er sich die Zeit, um in einem Gespräch über die Arbeit mit Regisseur
Rudolf Thome und den Dreh an der Seite von Hollywood-Star
Tom Cruise zu erzählen.
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Pink
Ricore: Mögen Sie Pink?
Florian Panzner: Die Farbe?
Ricore: Zum Beispiel.
Panzner: Es ist nicht meine Lieblingsfarbe. Ich mag keine Farbe gar nicht, aber ich würde jetzt nicht meine Wohnung pink einrichten und trage auch selten pink.
Ricore: Die Dichterin Pink sucht ihre Männer nach der Punktzahl aus. Wie machen Sie das? Wie suchen Sie Ihre Liebespartner aus?
Panzner: Nach anderen Gesichtspunkten. Ich lerne sie kennen, und es sind wahrscheinlich erst mal unbewusste Sachen, die dazu führen, dass man jemanden sympathisch findet. Wenn dann noch Intelligenz, Humor und Sympathie entsteht, dann besteht die Möglichkeit, dass es ein eventueller Liebespartner wird. Aber sicherlich nicht über eine Punkteliste. Wobei, es ist sehr unkonventionell das zu machen und hat ein bisschen was von Dichterin sucht Ehemann. Andererseits macht sie sich ja auch Gedanken über die Vorzüge und Nachteile, was sicherlich nicht schlecht ist, wenn man sich den Partner aussucht. Aber die Art und Weise, das über eine Punktliste zu machen, ist schon hart.
Ricore: Wie sind Sie zu diesem Projekt "Pink" gekommen?
Panzner: Ich habe
Rudolf Thome kennen gelernt. Er hat mir die Rolle angeboten und ich habe zugesagt. Wir haben uns bei ihm im Büro zum Gespräch getroffen. Er hatte ein paar Fragen, ich hatte ein paar Fragen. Ich kenne einige seiner Filme, immerhin hat er schon 26 gemacht. Er wollte was mit mir machen und ich auch mit ihm.