© Senator Film Verleih
Mitgefühl und Respekt
Todesboten Woody Harrelson und Ben Foster
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Ben Foster
Ricore: Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?
Ben Foster: Ich weiß nicht recht, wie ich das beantworten soll. Einen Monat zuvor kam ich nach New York, wo ich mich mit Oren zusammengesetzt habe. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und versucht, etwas über die Welt zu erfahren. Wir sind zu Krankenhäusern gefahren und haben auf den Stationen für Amputierte recherchiert. Wir haben mit Heimkehrern, Pflegepersonal, Ärzten gesprochen und haben einfach zugehört. Dann sind wir nach Virginia gegangen, wo das Hauptquartier der Todesfallbenachrichtigungsstelle ist. Auch dort haben wir nachgefragt. Wir haben Dokumentarfilme gesehen, uns mit Armeeangehörigen und Familienmitglieder von Gefallenen Soldaten unterhalten. Wir haben versucht, uns völlig außen vor zu lassen.
Woody Harrelson: Ich glaube nicht, dass ich dem irgendetwas hinzufügen kann. So war es.
Ricore: Wie lief die Zusammenarbeit zwischen Ihnen beiden? Sie scheinen sehr gut miteinander auszukommen. Liegt das am Film oder war das auch schon vorher so?
Harrelson: Ich kannte Ben vorher nicht. Als wir mit dem Film begannen, habe ich meiner Frau erzählt, Ben sei einer der tollsten Schauspieler, mit denen ich je zusammen gearbeitet habe. Ich bin von seiner Leistung und der Hingabe, mit der er gespielt hat, sehr beeindruckt. Mittlerweile ist er wie ein Bruder für mich geworden. Wir hatten während der Arbeit viel Spaß. Ich glaube, wir sind jetzt für immer verbunden. Ich würde mich wahrscheinlich vor ihn stellen und eine Kugel kassieren.