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Sweet Insanity

Sweet Insanity

Originaltitel
Sweet Insanity
Regie
Daniel Hess
Darsteller
Corbett Tuck, Gillian Slack, Chris Ratti, Ryon Nixon, Vanessa Motta, Steve McMoy
Kinostart:
Deutschland, bei
Genre
Horror, Thriller
Land
USA
Jahr
2006
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Stacey (Rebekah Hoyle) hat alles. Sie wächst in finanziell geregelten Verhältnissen auf und ist das beliebteste Mädchen auf der Schule. Als sie mit der geheimnisvollen Außenseiterin Christina (Mackenzie Firgens) einen Spind teilen muss, kommen sich die zwei Mädchen näher. Schnell bekommt die zarte Freundschaft jedoch erste zwanghafte, fast psychotische Züge. Christina sucht Staceys Aufmerksamkeit und besucht sie sogar in der Nacht, um von den Problemen mit ihren Eltern zu erzählen. Was Stacey nicht weiß ist, dass Christina ein finsteres Geheimnis hat. Als eines Abends Staceys Eltern weg sie, organisiert sie eine Party. Die Horror-Geschichten, die sich die Gäste bei einem Schnaps erzählen, drohen Wirklichkeit zu werden. Christina läutet Sturm und sucht Zuflucht vor den Streitigkeiten ihrer Familie. Ein mysteriöser Gast kommt uneingeladen und stiftet Chaos und Gewalt in der Clique.
"Sweet Insanity" ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Daniel Hess. Er schrieb auch das Drehbuch für das schwarze Abenteuer. Fluch, dunkles Geheimnis und viel Blut - Hess bedient alle Klischees des Genres. Doch nicht in der Voraussehbarkeit des Horrorfilms liegt dessen Schwäche, sondern in dem Versuch, durch zu viele überraschende Wendungen Spannung aufkommen zu lassen. Der Kontrast zwischen Normalität und der perversen Welt der Dunkelheit ist hingegen gut gelungen. Die vorherrschende Stimmung ist aber Ratlosigkeit, da die Handlung absolut keine Erklärung für die Ereignisse bietet. Wenig überzeugende Darsteller und das dünne Drehbuch ersticken jede Spannung im Keim.
Tzveta Bozadjieva, Filmreporter.de
2022