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7 Seconds

Originaltitel
7 Seconds
Genre
TV-Film, Thriller
 
USA/Schweiz/Großbritannien 2005
 
96 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Regie
Simon Fellows
Darsteller
Wesley Snipes, Florian Ghimpu, Zoltan Butuc, Radu Banzaru, Vasile Albinet, Martin Wheeler
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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7 SecondsSony Pictures Home Entertainment
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Wenn sich Verbrecher gegenseitig Gruben bauen

Das frühere Mitglied eines Delta-Force-Kommandos, Captain Jack Tuliver (Wesley Snipes), hat einen vermeintlich genialen Plan. Bis ins kleinste Detail hat er einen Raubüberfall in Bukarest ausgearbeitet, der alles Bisherige in den Schatten stellen soll. Zusammen mit seinen Komplizen will er gleich mehrere Geldtransporter überfallen und somit groß abkassieren. Doch es kommt wieder mal anders als man denkt. Plötzlich ist er selbst der Geprellte und sieht sich einem eiskalten russischen Killerkommando gegenübergestellt, dass seine Freundin Suza (Georgina Rylance) als Geisel festhält. Und was macht überhaupt das wertvolle van Gogh-Gemälde in seinem Besitz? Tuliver hat keine Wahl, er muss umgehend handeln, denn auch die Bukarester Polizei sitzt ihm im Nacken. Mit dem Rücken zur Wand bildet er mit Sergeant Kelly Anders (Tamzin Outhwaite) ein selbstmörderisches Zweckbündnis, um Suza aus der Geiselhaft zu befreien.


Regisseur Simon Fellows gilt als unbescholtenes Blatt innerhalb der Filmmachergilde und ist bisher nur wenig in Erscheinung getreten. Mit "7 Seconds" realisiert er ein handfestes Actionkino ohne viel Drumherum. Der explosive Thriller ist gespickt mit unerwarteden Wendungen und allerhand Knalleffekten, jedoch wird von Kritikerseite die anspruchsvolle Komponente vermisst. Als Hauptdarsteller wurde Wesley Snipes gewonnen, der als Captain Jack Tuliver in gewohnt brachialer Manier zur Sache geht. Gewalt wird von seiner Figur wieder einmal als einziges Mittel zur Konfliktlösung legitimiert. Ganz nach dem gewohnten Motto: Je grausamer der Feind, desto grausamer darf das vermeintlich Gute sein. Der gestrenge Arm der US-Finanzjustiz ließ sich jedoch von solch einschüchterndem Gebaren nicht erschrecken. Am 24. April 2008 wurde Snipes wegen Steuerbetrugs zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
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