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Heinrich Heine - Das Leben ist weder Zweck noch Mittel: Das Leben ist ein Recht

Originaltitel
Heinrich Heine
Alternativ
Heinrich Heine - Das Leben ist weder Zweck noch Mittel: Das Leben ist ein Recht; Heinrich Heine - Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte
Genre
TV-Mehrteiler, Biographie
 
BRD 1977
Medium
Kinofilm
Regie
Klaus Emmerich
Darsteller
Christoph Bantzer, Karl-Heinz von Hassel, Eva Schukardt, Walter Rilla, Hans-Michael Rehberg, Gertrud Kückelmann
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Heinrich Heine (DVD) 1977Pidax Film Media
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Leben und literarische Erfolge von Heinrich Heine

Bereits zu Lebzeiten polarisiert Heinrich Heine (Christoph Bantzer) mit seinen politischen Schriften. Während des Studiums der Rechtswissenschaften in Bonn, das er 1819 beginnt, hört er eine Vorlesung von August Wilhelm von Schlegel zum Thema Geschichte der deutschen Sprache und Poesie. Nach nur wenigen Semestern in Bonn wechselt er an die Universität Göttingen, muss dieser wegen einer Duellaffäre wieder verlassen.

So studiert er in Berlin weiter. Als Jude wird Heine zeitlebens angefeindet, was ihn schließlich dazu bewegt, nach Frankreich ins Exil zu gehen, wo er 1856 in Paris nach langjähriger Krankheit verstirbt. Er wird Deutschland zeitlebens vermissen, was sich in vielen Gedichten äußert.


Im Mittelpunkt des Fernsehfilms steht nicht Heinrich Heines literarisches Schaffen. Er beleuchtet sein Leben, um aufzuzeigen, wie seine Werke entstanden. Beleuchtet werden Stationen seiner Jugend in Düsseldorf, dem Studium in Bonn, Göttingen und Berlin sowie sein späteres Exil in Frankreich. Als Jude hatte Heine immer wieder mit rassistischen Anfeindungen zu kämpfen. Daran konnte auch seine christliche Taufe nichts ändern. Die letzten acht Jahre seines Lebens verbrachte er in Frankreich aufgrund eines schweren Nervenleidens ans Bett gefesselt. In den Hauptrollen sind bekannte deutsche Fernsehschauspieler, wie Christoph Bantzer, Rolf Becker, Ivan Desny und Rosemarie Fendel zu sehen.
Heinrich Heine (quer) 1977Pidax Film Media
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