Pegasos Film
Eureka

Eureka

Originaltitel
Eureka
Regie
Shinji Aoyama
Darsteller
Kimie Shingyouji, Sansei Shiomi, Yutaka Matsushige, Go Riju, Sayuri Kokusho, Yoichiro Saito
Kinostart:
Deutschland, am 29.11.2001 bei Pegasos Film
Genre
Animation/Trickfilm
Land
Japan
Jahr
2000
FSK
ab 12 Jahren
Länge
218 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,0 (Filmreporter)
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Auf der Insel Kyushu in Japans Südwesten wird ein Bus entführt. Nur Fahrer Makoto (Koji Yakusho), die kleine Kozue (Aoi Miyazaki) und ihr älterer Bruder Naoki (Masaru Miyazaki) überleben das Massaker. Die Last der Ereignisse lastet derart auf den Schultern Makatos, dass er sein bisheriges Leben nicht mehr weiterführen kann. Er verlässt die Kleinstadt und kehrt erst zwei Jahre später ohne sich zu erklären, zurück. Den noch stärker traumatisierten Geschwister leben inzwischen allein in ihrem Elternhaus. Die Mutter ist vor Jahren weggelaufen und der Vater verstorben. Makato zieht bei Kozue und Naoki ein. Gemeinsam beginnen sie das Erlebte zu verarbeiten. Doch der Beginn einer Mordserie bringt das Leben der Gestrandeten erneut durcheinander. In einem Linienbus begeben sich die Drei auf eine lange Reise.
Japanische Filme werden von Jahr zu Jahr kreativer. Dabei entwickeln sie immer mehr eine ganz eigene, neue Filmsprache. So auch der in Cannes 2000 mit einem Fipresci-Preis ausgezeichnete Schwarzweißfilm von Shinji Aoyama über den beschwerlichen Weg nach einem Trauma. Analogien zur japanischen Geschichte sind beabsichtigt! Der Gasangriff auf Tokyos U-Bahn und dar Anstieg anderer sinnloser Gewalttaten bilden den Hintergrund für den Plot. Aoyama gibt sich und dem Zuschauer ganze vier Stunden, um seinen Figuren und der Geschichte Zeit zu geben auf den Zuschauer zu wirken. Dabei werden die Szenen immer länger und die Kameraführung immer ruhiger.
Richard Rendler, Filmreporter.de
2022