20th Century Fox
Gone Girl - Das perfekte Opfer

Gone Girl - Das perfekte Opfer

Originaltitel
Gone Girl
Regie
David Fincher
Darsteller
Essam Morsi, Bobby Greer, Alexander Michael Helisek, Leslie A. Hughes, Linda Kang, Michael James Kelly
Kinostart:
Deutschland, am 02.10.2014 bei 20th Century
Kinostart:
Österreich, am 03.10.2014 bei 20th Century Österreich (Centfox Film)
Kinostart:
Schweiz, am 02.10.2014 bei Fox-Warner
Genre
Thriller
Land
USA
Jahr
2014
FSK
ab 16 Jahren
Länge
149 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brillant  10|
7,0 (1 User)
David Finchers Verfilmung eines Erfolgsromans
Nick (Ben Affleck) und seine Frau Amy (Rosamund Pike) sind scheinbar das perfekte Paar. Eigentlich wollten die zwei ihren fünften Hochzeitstag feiern. Doch dazu kommt es nicht - denn Amy verschwindet spurlos. Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, gerät Nick bald in Verdacht, seine Frau ermordet zu haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe vehement.

Es tauchen jedoch immer mehr Indizien auf, die darauf hinweisen, dass Nick etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun haben könnte. Zugleich finden die Ermittler heraus, dass auch Amy nicht die makellos perfekte Frau war, als die sie sich ihrer Umwelt präsentierte. Als sie ihr Tagebuch lesen, kommen immer mehr dunkle Geheimnisse ans Tageslicht. Der ungewöhnliche Fall erregt bald auch das Interesse der Öffentlichkeit.
"Gone Girl - Das perfekte Opfer" ist David Finchers zehnter Spielfilm. Wieder kleidet der Meisterregisseur die Bedrohung des Individuums durch äußere Umstände und dessen Unmöglichkeit sich dagegen zur Wehr zu setzen in das Gewand eines Thrillers. Neben der kafkaesken Ausgangssituation im Rahmen Hitchcockscher Spannungsdramaturgie ist seine Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Gillian Flynn zugleich Ehestudie und beißende Mediensatire im Geiste Ingmar Bergmans und Federico Fellinis.

Von Autorin Flynn stammt auch das Drehbuch zu dem beklemmenden Thriller. Die US-amerikanische Autorin ist ein bekennender Fincher-Fan. Sie fühlt sich dem "Sieben"-Regisseurs auch ästhetisch verpflichtet. Bereits beim Schreiben ihres Erfolgsromans habe sie bestimmte Szenen durch dessen Kameraauge gesehen, verriet sie im Presseheft.

Sie hätte gewusst, 'dass [Fincher] die Spannung und die Klaustrophobie der Geschichte erfassen würde', so Flynn. Zudem seien seine Filme voll schwarzem Humor, was sich ebenfalls mit der Vorlage decke. Kurzum: Fincher würde aus "Gone Girl" 'nicht ein beliebiges whodunnit' realisieren, sondern Raum finden, 'um die Essenz der Geschichte - die von der Ehe handelt - zu erzählen.'
Willy Flemmer, Filmreporter.de
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