Der Stern
Franz Lehar
Operettenkönig und Magier von 1.000 Melodien
Retro News: Franz Lehár und der Film
Jeder kennt ihn, den Operettenkönig Franz Lehár und seine unsterblichen Melodien. Doch wer weiß schon, dass der große Komponist auch in einem selbst gedrehten Spielfilm mitwirkte? Und das schon in den 1910er Jahren, wo der Film noch kaum seinen Kinderschuhen entwachsen war.
Der Stern
Franz Lehar
Lehar als Filmdarsteller
1916 spielte sich der Operettenkönig Franz Lehár im Stück "Bist du's lachendes Glück" selbst. Der Tonfilm war noch nicht erfunden, aber Klavierbegleitung gab es schon. Lehár soll sich recht herzlich bei dem Direktor der Filmfabrik bedankt haben und sich sehr über sein erstes filmisches Auftreten gefreut haben. Dies berichtet der Stern in seiner Januarausgabe 1939 in einem großen Beitrag über den Operettenkönig. Ein Werk Lehárs wurde jedoch noch früher als sein erster Auftritt verfilmt, und zwar 1909. Im fernen Brasilien wurde ein Stummfilm nach seinem Welterfolg "Die lustige Witwe" gedreht. Seitdem sind fast alle seiner großen Werke nicht nur im Opernhaus sondern auch auf der Leinwand zu sehen gewesen.
Der Stern
Franz Lehár
Kein Ende in Sicht für "Die Lustige Witwe"
Seit ihrem stummen Filmdebut vor fast 100 Jahren wurde Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe" fast 20 Mal als Filmvorlage verwendet. Eine der letzten Fassungen ist eine Fernseh-Verfilmung aus dem Jahr 2007 von Don Kent. Der 1870 in Komárom (heute Komárno, Slovakei) geborene Lehár ist Zeit seines Lebens auch dem Medium Film zugetan und verfasst unter anderem die Musik zu Filmen, die nicht auf Operetten basierten. Seit den 1920er Jahren arbeitet und lebt er in Bad Ischl, wo er 1948 stirbt.
Von  Ulrich Blanché/Filmreporter.de,  10. September 2021
Zum Thema
Weitere Retronews
Dass Anna Magnani eine starke Persönlichkeit hat, dass wissen wir spätestens seit "Verliebte Unschuld", den sie mit Vittorio de Sica im Jahre 1941 drehte, oder seit "Rom, offene Stadt", der vier Jahre später auf die Leinwand kam. Nun stand sie mit Burt Lancaster für "Die tätowierte Rose" vor der Kamera. Regie führte Daniel Mann.
"Hottes" Erfolgsgeschichte geht weiter! Horst Buchholz, allseits beliebter Jung-Schauspieler, reist in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort dreht er unter Starregisseur Billy Wilder die Komödie "Eins, Zwei, Drei".
Von den Wienern nur die Burg genannt, ist das Burg-Theater eine der schönsten und renommiertesten Prachtbauten Wiens. Zum 51. Male jährt sich in diesem Jahre 1939 die Aufnahme der Aufführungen des Jahres 1888. Seitdem hat das Wiener Burg-Theater, ein Wahrzeichen der Stadt, einen festen Platz in den Herzen seiner Bürger.
2021